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Termine in Praxen

Ärzte stellen Impfrekord auf

Dortmund

Die Hausärzte und Fachärzte in Nordrhein-Westfalen haben binnen einer Woche in ihren Praxen mit mehr als einer Million Dosen so viel Corona-Impfstoff verabreicht wie noch nie in der Pandemie. Knapp die Hälfte davon wurde in Westfalen-Lippe verimpft.

Von Stefan Werding

Die niedergelassenen Ärtinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe haben in der vergangenen Woche eine halbe Millionen Menschen geimpft. Foto: Martin Kalitschke

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe ­haben in den vergangenen sieben Tagen 552 000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft – so viele wie nie zuvor in einer Woche. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Montag berichtet. Allein am zweiten Adventssamstag seien in fast 1000 Praxen in Westfalen-Lippe mehr als 91 000 Patienten geimpft worden. 84 000 seien geboostert worden.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVWL, Volker Schrage, beteiligt sich mit seiner Hausarztpraxis in Legden an der Aktion „Impfen im Advent“. Der bezeichnete es einer Mittelung der KVWL zufolge als „unverständlich“, dass die Niedergelassenen wieder nur begrenzt Biontech-Impfstoff hätten bestellen dürfen. „Das ist an Absurdität nicht zu überbieten! Unsere Mitglieder könnten noch mehr impfen, wenn sie dürften.“

Das Impfen im Advent wird am 11. Dezember und 18. Dezember wiederholt. Da jede Praxis selbst entscheidet, wie viele Patienten sie impft, ist nicht klar, wie viele Termine noch frei sind. Interessierte sollen sich laut KVWL in jedem Fall vor Samstag bei der teilnehmenden Praxis telefonisch melden.

Die Ärztinnen und Ärzte boostern sechs Monate nach der Zweitimpfung. Im Einzelfall sei es aber auch nach fünf Monaten möglich, wenn sie eine Notwendigkeit sähen.

Boostern beim Hausarzt

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