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Engpässe in Kliniken

Atemwegsinfekte bei Kindern nehmen zu - Ärzte schlagen Alarm

Münster

Immer mehr Kinder mit Atemwegsinfekten, ein rasanter Anstieg an Notfällen, Engpässe in Kliniken: Kinder- und Jugendärzte schlagen Alarm. Wegen eines „Corona-Nachhol-Effekts“ erkranken immer mehr Kinder teils schwer. Mit dramatischen Folgen auch im Münsterland.

Von Claudia Kramer-Santel

Ein Arzt untersucht ein Kind mit einem Stethoskop. Auffallend viele Kinder machen seit einigen Wochen Atemwegsinfekte durch. Foto: dpa Foto: Sebastian Gollnow

Kinder- und Jugendärzte in Praxen und Kliniken schlagen Alarm: Aufgrund des extremen Anstiegs von Atemwegsinfekten bei Kindern beobachten sie seit Wochen Engpässe, im näheren Umfeld des Wohnorts Krankenhaus-Plätze für schwere Fälle zu finden. „Das kann lebensbedrohliche Situationen geben“, warnt Professor Dr. Heymut Omran, Direktor der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin am Uniklinikum Münster. Die Zahl dieser Notfallpatienten habe stark zugenommen. Kinderärztin Dr. Ute Tietjen (Telgte) bestätigt: „Die Praxen sind überall voll, es gibt Probleme, Kinder in nahe gelegenen Kliniken unterzubringen.“ „Jeder Tag ist gerade eine Herausforderung – auch weil wichtige geplante Operationen aufgeschoben werden müssen“, ergänzt Omran. Dabei seien Unikliniken für viele Kinder der „letzte Rettungsanker“.

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