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Nach Tierschützer-Aktion in Schweinemastbetrieben

Debatte um Bilder aus Ställen: Bauer aus Nordvelen beklagt „Kampagne“

Münster/Borken

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bei Westfleisch-Zulieferern treffen auf ein geteiltes Echo. Ein Bauer aus Nordvelen sieht sich als Opfer einer Kampagne, Tierschützer in Münster bringen ihre Wut über die Zustände in Schweineställen zum Ausdruck.

Von Lars Johann-Krone und Stefan Werding

Mitglieder des „Tierbefreiungstreffs Münster“ protestierten nach der erneuten Veröffentlichung von Videos aus Schweineställen in Münster gegen Westfleisch. Foto: Oliver Werner

Der Nordvelener Landwirt Bertold Nottelmann hat sich gegenüber unserer Zeitung gegen Vorwürfe gewehrt, er habe seine Tiere gequält. Er sieht sich als Opfer einer Kampagne. „Einige Bilder, die das Tierschutzbüro auf seiner Internetseite veröffentlicht hat, sind vielleicht unserem Stall zuzuordnen. Das ist aber schwer zu sagen, da Spaltenböden und Schweine überall gleich aussehen. Andere Bilder sind definitiv nicht in unserem Betrieb entstanden.“

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