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Coronavirus

Chef der Unternehmensgruppe Senger gestorben

Rheine

Große Trauer um Andreas Senger. Der Inhaber und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Auto Senger starb an den Folgen des Coronavirus. Er wurde lediglich 65 Jahre alt.

Martin Ellerich

Andreas Senger erlag einer Corona-Erkrankung. Foto: Unternehmensgruppe Senger

Die Senger-Gruppe aus Rheine trauert um ihren Inhaber: Wie die Automobilhandelsgruppe am Dienstag mitteilte, ist ihr Geschäftsführender Gesellschafter Andreas Senger bereits am Freitag im Alter von 65 Jahren in Münster an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Seit 1984 in der Geschäftsführung

Senger hatte 1984 die Geschäftsführung Senger-Gruppe in zweiter Generation übernommen – bis zu dessen Tod im Jahr 2000 gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich. Unter Andreas Sengers Leitung entwickelte sich der Konzern mit Hauptsitz in Rheine zu einer der größten und erfolgreichsten Automobilhandelsgruppen in Deutschland, in der heute 3000 Mitarbeiter in 53 Betrieben an 42 Standorten beschäftigt sind. Andreas Senger habe das familiengeführte Unternehmen geprägt, das als Vertretung für die Marken Mercedes-Benz, Smart, Volkswagen, Audi, Škoda, Porsche und DAF seit Jahren eine wachsende Tendenz verzeichne und einen Jahresumsatz von 1,698 Milliarden € generiere.

"Ein schwerer Schock"

„Für die gesamte Unternehmensgruppe, ihre Geschäftspartner und ihre Marktbegleiter ist der Tod von Andreas Senger ein schwerer Schock“, so die Mitteilung weiter. Stefanie und Jörg Senger, die Kinder des verstorbenen Unternehmers, sind bereits seit mehreren Jahren in strategisch und operativ wichtigen Funktionen der Geschäftsführung des Konzerns tätig.

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