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Die Münsterland-Kreise und ihr Biomüll

Münsterland - Die Kreise haben ihre Biomüll-Verarbeitung jeweils zentralisiert. Vieles läuft gleich ab, doch manches auch sehr unterschiedlich.

Gunnar A. Pier

Fermenterhalle der Kompostierungsanlage Saerbeck. Foto: Gunnar A. Pier

►  Kreis  Borken: Die Kommunen bringen ihn nach Gescher. Dort entstehen Kompost und Biogas, mit dem im Blockheizkraftwerk im Jahr rund vier Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

►  Kreis  Coesfeld: Im Coesfelder Kompostwerk werden die Bioabfälle aus dem Kreis in Kompost verwandelt. Das Gas wird hier nicht zur Stromerzeugung verwendet, da die dabei entstehende Wärmeenergie am Standort nicht genutzt werden könnte. Stattdessen wird das Gas so aufbereitet, dass es ins Erdgasnetz eingespeist werden kann.

►  Stadt  Münster: Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben zum Jahreswechsel am Entsorgungszentrum in Coerde eine neue Anlage in Betrieb genommen, in der Bioabfälle und Grünschnitt zu Kompost verarbeitet werden. Mit dem Biogas produziert ein Blockheizkraftwerk Strom und Wärme.

►  Kreis  Steinfurt: Im Bioenergiepark Saerbeck steht das Kompostwerk der Entsorgungsgesellschaft Steinfurt. Hier werden alle Bioabfälle aus dem Kreis zu Kompost veredelt, mit dem dabei entstehenden Biogas erzeugt das Blockheizkraftwerk nebenan Strom.

►  Kreis  Warendorf: Der Bioabfall aus dem Kreis Warendorf wird im Kompostwerk in Ennigerloh zu Kompost verarbeitet. Mit dem Biogas wird im benachbarten Blockheizkraftwerk elektrischer Strom erzeugt. Ungewöhnlich: Die Wärme nutzt das Werk nicht nur für die eigenen Prozesse, sondern liefert sie auch an Kunden – in Form von heißem Wasser in Tanklastern.

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