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Ess-Störung

Ein Mädchen aus Münster berichtet über seine Magersucht

Münster

Annika ist magersüchtig. Als sie Hilfe annahm, war sie zwölf Jahre alt, 1,57 Meter groß und 38,8 Kilo schwer. In den acht Monaten vorher hatte sie fast zwölf Kilo verloren. Es gibt viele Kliniken, die Betroffene behandeln. Eine davon ist die Don Bosco Klinik in Münster.

Von Stefan Werding

Eine junge Frau hat sich fast zu Tode gehungert. Menschen mit Magersucht haben ein mehr als fünffach höheres Risiko zu sterben als gesunde Gleichaltrige. Foto: dpa (Symbolbild)

An Annikas Wade hängt ein hässlicher Pitbull. Die 14-Jährige würde das Vieh gerne loswerden. Aber der Hund beißt und beißt. „Anorexie ist wie ein Kampfhund, der sich an einem Kind festbeißt und nicht wieder ablässt“, sagt Dr. Mariele Haverkock-Brillert, leitende Oberärztin der Don Bosco Klinik und Tagesklinik. Er ist es, der magersüchtige Kinder wie Annika, die in Wirklichkeit anders heißt, zerstören kann. Und der Eltern zwingt, ihrem eigenen Kind beim Verhungern zuzusehen.

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