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Zuwanderung aus der Ukraine wird auf dem Arbeitsmarkt im Münsterland stark spürbar

Flüchtlinge erhöhen Erwerbslosenzahlen in der Region

Nürnberg/Münster.

Lieferketten und Inflation, Gasknappheit und Kriegsfolgen: Trotz aller Hemmnisse zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt auch im Juli stabil. im Münsterland fiel der Anstieg stärker aus.

Von Jürgen Stilling

In den Arbeitsagenturen haben sich kaum neue Arbeitssuchende gemeldet. Foto: Christoph Soeder

Die Zahl der Arbeitslosen sei bundesweit um 107 000 auf 2,47 Millionen gestiegen, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mit. Grund für den Zuwachs ist vor allem die weitere Erfassung ukrainischer Kriegsflüchtlinge.

Im Münsterland ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat sogar sehr deutlich geklettert. Mit 38.521 waren im Juli 2381 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als noch im Juni dieses Jahres, berichtete die regionale Agentur für Arbeit. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich in der Region um 0,2 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent. Das Minus gegenüber dem Vorjahr war mit 29 Personen minimal.

Die Arbeitslosenquote stieg im Monatsvergleich in allen drei Agenturbezirken des Münsterlandes. So erhöhte sie sich für die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster um 0,2 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. In den Arbeitsagenturen Coesfeld und Rheine stieg die Arbeitslosenquote jeweils um 0,3 Prozentpunkte. Die Arbeitsagentur Coesfeld verzeichnete zuletzt eine Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rheine lag die Quote im Juli bei 4,4 Prozent.

Trotz wachsender Erwerbslosigkeit suchen die Arbeitgeber im Münsterland mehr Mitarbeiter. Sie meldeten den Agenturen für Arbeit im Juli 3189 neue freie Stellen 242 mehr als noch im Vormonat. Die Zahl der Jobsuchenden liegt damit im Münsterland bei 20 882.

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