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Positive Passagierentwicklung am FMO

Palma und Antalya waren 2022 der Renner

Greven

Die Corona-Pandemie hatte auch dem Flughafen Münster/Osnabrück 2020 und 2021 einen dicken Einbruch bei den Fluggastzahlen beschert. 2022 legte der Flughafen in Greven wieder gute Zahlen hin. 

Ab in den Urlaub: Die Tourismus-Sparte war am FMO auch im vergangenen Jahr maßgeblich verantwortlich für das Passagierwachstum. Foto: FMO

Nach zwei schwierigen Corona-Jahren kann der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) für das gerade abgelaufene Jahr mit positiven Passagierzahlen aufwarten. Etwas mehr als 830.000 Fluggäste nutzten 2022 den Grevener Airport.

Das hat FMO-Sprecher Andrés Heinemann am Montag auf Nachfrage erklärt. Mit diesem Ergebnis ist der Flughafen auf gutem Weg, an die Vor-Corona-Ergebnisse anzuknüpfen: 2019 hatten rund 990.000 Passagiere den Flughafen genutzt, nach 1,03 Millionen im Jahr davor. In den beiden folgenden Corona-Jahren 2020 und 2021 brachen die Zahlen förmlich ein. Knapp 223.000 bzw. 362.000 Fluggäste nutzten den Airport.

Balearen-Verbindung auf Höchstwert seit Jahren

Die Eine-Million-Passagier-Marke zu knacken, ist für den FMO nicht nur aus Marketing-Gründen wichtig. Der Flughafen braucht ein solches Passagieraufkommen, um wirtschaftlich eine schwarze Null schreiben zu können.

Motor für das Verkehrswachstum war im vergangenen Jahr wieder der Tourismus. Als stärkste Verbindungen kristallisierten sich die Strecken nach Palma de Mallorca mit 241.000 Fluggästen und nach Antalya in der Türkei mit 219.000 Passagieren heraus. Beide Zahlen sind – so Heinemann – für den Flughafen rekordverdächtig. Noch nie seien in einem Jahr von Greven aus mehr Menschen an die türkische Riviera geflogen. Die Passagierzahlen für die Balearen-Verbindung sind für die FMO der höchste Jahreswert seit zehn Jahren.

Etwas anders sieht die Entwicklung hingegen im Linienflugverkehr aus. Die Verbindungen zu den Drehkreuzen Frankfurt und München erholen sich nach FMO-Angaben nur langsam. Nach München flogen 2022 etwas mehr als 110.000 Menschen, das Ziel Frankfurt steuerten 46.000 Passagiere an. Das ist in beiden Fällen ungefähr die Hälfte des Vor-Corona-Niveaus.

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