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Freie Bahn: Eine Fahrt mit der WLE

Sendenhorst/Münster

Noch rumpelt alle paar Tage ein Güterzug der Westfälischen Landeseisenbahn über die Strecke von Beckum über Sendenhorst nach Münster. 2020 ist damit Schluss. Wir sind noch einmal mitgefahren, vorbei an Feldern, Wiesen und Gärten. Ab 2023 soll die Strecke für den Personenverkehr reaktiviert werden. 

Elmar Ries

Mit der Diesellok geht es nur langsam voran, vorbei an nahen Gärten. Michael Geuckler (l.), Johann Ubben (u.r.) und Lokführer Stefan Bensik kurz vor dem Start in Sendenhorst (kleines Bild). Foto: Wilfried Gerharz

Stattliche 100 Stundenkilometer schnell fahren kann die MaK  G 1206. Auf der Strecke von Münster nach Sendenhorst ist bei Tempo 20 allerdings Schluss. „Die Gleisanlage“, sagt Jochen Ubben knapp und nickt statt weiterer Worte lieber Richtung Lokfenster. Der Blick hindurch findet seine Bestätigung im steten Rumpeln: Die Gleise sind schief und krumm. Die ­orange 2000-PS-Diesellok, die auf den Namen „Kreis Warendorf“ getauft ist, benötigt für die 21 Kilometer eine Stunde – und Lokführer Stefan Bensik Langmut.

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