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Ostbeverner Unternehmen

Friwo macht höheren Verlust als erwartet

Ostbevern

Abschreibungen auf das Werk in Vietnam haben den Gewinn des ­Ostbeverner Unternehmens Friwo im Jahr 2021 stärker ins Minus gedrückt als erwartet.

-jst-

Wie der Anbieter von Ladegeräten, Akkupacks, Stromversorgungen, LED-Treibern und elektrischen Antriebslösungen am Dienstag in einer Ad-hoc-Mit­teilung berichtete, liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern – basierend auf ­vorläufigen ungeprüften Zahlen – bei minus 7,9 Millionen €. Der Gewinn sei „signifikant von den Auswirkungen der Corona-Pandemie belastet“, hieß es weiter.

Der Konzernumsatz der börsennotierten Friwo AG werde in der Größenordnung von 100 Millionen € liegen, meldete das Unternehmen. Im Vorjahr hatte der Umsatz 99,4 Millionen € erreicht.

Als Grund für den höheren Verlust nannte Friwo eine außerplanmäßige Wertberichtigung auf den Goodwill in Höhe von 2,3 Millionen € auf eine 2017 erworbene Fertigungsstätte in Vietnam.

Für das Geschäftsjahr 2022 zeigte sich Friwo zuversichtlich: Auf Basis der guten Auftragslage, die sich im vierten Quartal 2021 fortgesetzt habe, rechne man unverändert mit einem Umsatzwachstum und einem positiven Ergebnis. Diese Einschätzungen setze allerdings voraus, dass keine wesentliche Verschlechterung der Rahmenbedingungen eintrete, insbesondere mit Blick auf die weitere Entwicklung der Covid-19-Pandemie und die weltweite Material- und Logistikverknappung, erklärte das Ostbeverner Unternehmen.

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