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Ladberger wollte Grundstück befrieden lassen

Gericht glaubt Jagdgegner nicht

Ladbergen/Münster

Ein 50-jähriger Mann aus Ladbergen möchte nicht, dass auf seinem Gründstück weiterhin gejagt werden darf. Er empfinde Trauer, wenn „wahllos rumgeschossen“ werde. Der Kreis Steinfurt lehnte den Antrag ab. Jetzt landete der Fall vor Gericht.

Von Gunnar A. Pier

Die Jagd wollte ein Ladberger auf seinem Grundstück verbieten lasssen. Vergeblich. Foto: Reinwald/djv

Er wollte, dass auf seinem Grundstück nicht mehr gejagt wird, und nannte ethische Gründe – doch die Kreisverwaltung Steinfurt glaubte dem 50-Jährigen Ladberger nicht. Das Verwaltungsgericht in Münster bestätigte nun die Sicht der Kreisverwaltung und lehnte die Klage des Jagdgegners ab. Er habe seine ethischen Bedenken nicht glaubhaft machen können – bei ihm darf weiter gejagt werden.

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