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Bürger eröffnen Geschäft

Gimbtes neuer Dorfladen - der Mini-Supermarkt

Greven

Im Deutschen Herd haben sich die Gimbter immer schon getroffen. Bei Wirt Siggi Siemon am Tresen, auf dem Saal oder der Gartenterrasse vor dem Haus. Siggi lebt nicht mehr, und die Kneipe ist dicht – aber das Dorfleben kehrt am Dienstag zurück in das 118 Jahre alte Gebäude. Dann öffnet ein Dorfladen.

Gunnar A. Pier

Die Vorsitzenden Johannes Wilp und Gisela Liesenkötter im künftigen Dorfladen Gimbte: Die meisten Waren sind längst eingeräumt, Frisches kommt am Montag in die Kühlschränke. Am Dienstag eröffnet das Geschäft – wegen der Corona-Regelungen ohne Sektempfang und Ehrengäste. Foto: Gunnar A. Pier

Gimbte. Das Dorf zwischen Greven und Münster kennen viele als hübsches Ausflugsziel. Eine Kirche, lauter Gaststätten, der Emsradweg führt direkt über das Kopfsteinpflaster im Ortskern. Münsterland-Idylle, fast wie im Bilderbuch. Aber in Gimbte wohnen auch knapp 1000 Menschen – und denen sind Kirche und Kneipen auf Dauer zu wenig an Infrastruktur. Das letzte Geschäft hat vor rund 40 Jahren geschlossen. Seitdem müssen die Gimbter für jede Scheibe Salami und jeden Becher Sahne mindestens nach Greven fahren. Kein Wunder also, dass der Wunsch nach einem Laden im Dorf, der die Grundversorgung ohne lange Wege abdeckt, irgendwie schon immer im Raum stand.

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