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Urteil gegen Coesfelder

Haft nach Missbrauch der eigenen Tochter

Coesfeld/Münster

Ans Licht gekommen ist dieser Fall, als das Mädchen sich an eine Lehrerin wandte: Vor dem Landgericht Münster hat ein Coesfelder am Mittwoch gestanden, seine eigene Tochter mehrfach missbraucht zu haben.

Leon Seyock

Zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten ist ein 43-jähriger aus Coesfeld verurteilt worden. Foto: dpa (Symbolbild)

Drei Jahre und drei Monate muss ein Coesfelder in Haft, weil er zwischen September 2018 und Februar 2019 seine eigene Tochter in mindestens vier Fällen sexuell missbraucht hat, in einem Fall schwer.

Im Detail wurden die Taten am Mittwoch vor dem Landgericht erörtert, der 43-jährige Angeklagte zeigte sich daraufhin geständig und gab an, dass es zu mindestens sieben Übergriffen gekommen sei, „es könnten auch noch mehr gewesen sein“. Diese hatte er foto- und videografisch zur eigenen Befriedigung festgehalten.

Ans Licht gekommen ist der Missbrauch, als sich seine Tochter nach einem halben Jahr an eine Lehrerin wandte. Diese informierte das Jugendamt, das wiederum die Eltern in die Schule des Kindes bestellte.

„Ich war einfach nur geschockt“, so die Mutter, die erst dort von den pädophilen Neigungen ihres Mannes erfuhr. Mittlerweile hat sie sich getrennt, sie selbst und alle vier Kinder – die betroffene Tochter eingeschlossen – befinden sich in Therapie.

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