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Franziskus-Sitftung und Marienhaus-Stiftung

Freigabe vom Bundeskartellamt: Kliniken dürfen kooperieren

Münster/Bonn

Im Gesundheitsmarkt ist Bewegung. Krankenhäuser suchen sich Partner, mit denen zusammen sie sich mehr Stabilität und Einfluss versprechen. Nun hat das Bundeskartellamt einem Projekt zugestimmt, aus dem der größte konfessionsgebundene Krankenhausträger in Deutschland entstehen könnte.

Das Franziskus-Hospital in Münster ist eine der Kliniken, die die Franziskus-Stiftung betreibt. Foto: Oliver Werner

Das Bundeskartellamt hat einem Zusammenschluss von Franziskus-Stiftung und Marienhaus-Gruppe zugestimmt. Ein Sprecher hat einen entsprechenden Hinweis der beiden Krankenhausträger mit Sitz in Münster und Waldbreitbach am Mittwoch bestätigt. Sie hatten im März bekanntgegeben, ihr operatives Geschäft zusammenführen zu wollen.

Nach der Freigabe durch das Kartellamt haben nun beide Unternehmen angekündigt, weitere Schritte zum Zusammenschluss vorzubereiten. Dann würden unter dem gemeinsamen Dach über 27.000 Mitarbeitende in über 100 sozialen Einrichtungen tätig sein. Einem Ranking des Fachmagazins „f&w“ und der Beratungsgesellschaft „Curacon“ zufolge wären die beiden Stiftungen mit dann rund 7760 Betten größter freigemeinnütziger Träger Deutschlands.

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