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Stichwahl in Münster

Lewe: „Amtszeit wird große Herausforderung“

Münster

Markus Lewe (CDU) bleibt nach dem Sieg in der Stichwahl Oberbürgermeister von Münster. Im Interview spricht er über den Wahlabend – und die Zukunft.

Pjer Biederstädt

Markus Lewe Foto: hpe

Markus Lewe (CDU) bleibt nach dem Erfolg in der Stichwahl Münsters Oberbürgermeister und geht in die dritte Amtszeit. Im Interview rekapituliert er den Wahlabend und schaut auf die Aufgaben der Zukunft.

Es war knapp, aber am Ende hat es gereicht. Wie fühlen Sie sich?

Lewe: Ich bin sehr erleichtert und freue mich über das Ergebnis, auch wenn es knapp ist. Ich freue mich auch über die tolle Wahlbeteiligung. Da kann man auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt stolz sein.

Wie haben sie den Wahlabend erlebt?

Lewe: Ich habe mich am Nachmittag noch einmal hingelegt, bis 18 Uhr geschlafen, dann bin ich mit dem Rad in die Stadt gefahren und habe die Auszählung mit meiner Frau, meinen Kindern und Enkeln verfolgt.

Es könnte eine Ratsmehrheit links von der CDU geben. Wie geht es jetzt weiter?

Lewe: Die kommende Amtszeit wird eine große Herausforderung. Noch mehr als die beiden zuvor. Zum einen, weil wir zu einer stabilen Mehrheit kommen müssen. Wir, die CDU, werden mit allen seriösen Parteien Gespräche führen, um ein Bündnis zu finden, mit dem die Stadt weiter vorangebracht werden kann. Doch nicht nur das: Auch die Corona-Krise wird Münster weiter vor große Aufgaben stellen.

Was sagen Sie zu Ihrem Kontrahenten Peter Todeskino?

Lewe: Für mich war die Stichwahl etwas Neues und wir haben beide bis zuletzt gekämpft. Es hatte sich zuletzt sehr stark zugespitzt, deshalb ist es vielleicht auch gut, dass es jetzt zu Ende ist.

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