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Stichwahl in Münster

Markus Lewe schafft es zum dritten Mal

Münster

Es ist ein knappes Rennen am Sonntag um das Oberbürgermeister-Amt in Münster – auch wenn es vielleicht nicht ganz so eng wird, wie manche Grüne sich erhofft haben.

Dirk Anger

Der wiedergewählte Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) mit seiner Ehefrau Maria. Foto: Matthias Ahlke

Gratulation von Todeskino

Den erkennt auch der grüne Herausforderer Peter Todeskino an, der als Erster ins Rathaus kommt und seinem Konkurrenten vor den Mi­krofonen anständig gratuliert: „Ich hoffe, er hat die Kraft, in den nächsten fünf Jahren durchzuregieren.“

Markus Lewe im Porträt

Der 55-jährige Markus Lewe ist seit elf Jahren Oberbürgermeister in seiner Geburtsstadt Münster. Bei seiner Wahl 2009 setzte er sich gegen den SPD-Mitbewerber Wolfgang Heuer durch, 2015 waren seine Herausforderer der SPD-Kandidat Jochen Köhnke sowie die Grüne Maria Klein-Schmeink. Lewe hat vor seinem Wechsel in das Oberbürgermeisteramt als Con­troller beim Bischöflichen Generalvikariat gearbeitet. Ehrenamtlich engagierte sich der Wahlsieger in der Zeit von 1999 bis 2009 als Bezirksbürgermeister in Münster-Südost. Lewe ist verheiratet, hat fünf Kinder und inzwischen auch fünf Enkelkinder.  (Von Klaus Baumeister)

In den vergangenen zwei Wochen kämpften die beiden Bewerber und ihre Parteien  durchaus mit harten Bandagen um das OB-Amt. Das scheint der Vergangenheit anzugehören. „Stichwahlen sind immer nervig, weil sich alles zuspitzt“, stellt Lewe fest. „Gut, dass nach zwei Wochen alles rum ist.“ Am Abend gratulieren sich der  Oberbürgermeister und sein Herausforderer mit spitzen Ellenbogen ganz coronakonform – was für den nachvollziehbaren Freudentaumel im CDU-Lager nicht zu jeder Minute gilt.

Erste Stichwahl für Lewe in Münster

Wahlbeteiligung von 53,9 Prozent

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