Kommunalwahl 2020 in NRW: Münster

Reaktionen auf den "OB-Check": „Lehrer Jung, Lewe unkonkret“

Münster

Am Tag nach dem WN-Livestream reagiert nicht nur die Politik auf die Aussagen der drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten. Auch auf der Facebook-Seite unserer Zeitung wird über deren Aussagen diskutiert.

Klaus Baumeister

Die drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten diskutierten am Mittwochabend im WN-Livestream. Foto: Oliver Werner

Reaktionen der anderen OB-Kandidaten der derzeit im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen blieben am Donnerstag aus – weder Ulrich Thoden (Linke) noch Sebastian Kroos (Piraten) oder Michael Krapp (ÖDP) waren nach eigenen Angaben beim Livestream "Münster fragt - der OB-Check" dabei. Umso engagierter wurde auf der Facebook-Seite unserer Zeitung darüber diskutiert, welcher der drei Kandidaten sich am Mittwoch am Besten präsentierte.

„Lewe hinterließ einen zittrigen und ängstlichen Eindruck, Jung war konkret, Todeskino zu einseitig“, fasst ein User zusammen. Ein anderer schreibt: „Jung war angriffslustig und konkret, hatte einige Ideen, machte einen kompetenten und gut vorbereiteten Eindruck. Lewe hat immer ein bisschen abgewogen und blieb in vielen Punkten unkonkret. Todeskino stimmte anfangs auffällig oft Lewe zu.“

Das sagen die User bei Facebook zum "OB-Check"

„Jung war bemüht, bleibt aber Lehrer. Markus Lewe hatte nur Angst, Fehler zu machen und blieb bei Floskeln. Peter Todeskino war zwar zu höflich, hatte aber als einziger konkrete Ideen für die nächsten Jahre“, so eine weitere Meinung auf unserer Facebook-Seite. Ein anderer User schreibt: „Viele gute Ideen zur autofreien Altstadt, aber mit Todeskino nur ein Kandidat, der mich hier überzeugte – insbesondere, weil er den vollkommen überflüssigen Flyover ablehnt.“ Und ein anderer User meint: „3:0 für Peter Todeskino. Jung auf verlorenem Posten, Lewe versucht, jedem kritischen Thema aus dem Weg zu gehen.“

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