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Corona-Testzentren

Kostenlose Schnelltests in NRW unbegrenzt möglich

Münsterland

Die Nachfrage nach Schnelltests ist groß. „Mindestens einmal pro Woche“ kann ein Test kostenlos in Anspruch genommen werden, heißt es in der NRW-Testverordnung. Eine Obergrenze gibt es nicht. Das Ministerium setzt auf einen verantwortungsvollen Umgang der Bürger mit den Kapazitäten in den Testzentren.

Jonas Wiening

In NRW wurden alleine in der vergangenen Woche 1,9 Millionen Schnelltests durchgeführt. Foto: dpa

Die Bürger in Nordrhein-Westfalen können sich öfter als nur einmal die Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das erklärte das Gesundheitsministerium des Landes. Gemeint sind die sogenannten Bürgertests in den Schnelltestzentren.

Die Nachfrage nach den kostenlosen Schnelltests steigt weiter an. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen über 7000 Teststellen. Allein in der vergangenen Woche testeten die Mitarbeiter dort 1,9 Millionen Mal. Zur persönlichen Absicherung, zum Einkaufen oder vor dem Familienbesuch – die Gründe der Menschen sind vielfältig. Bis jetzt hieß es, jedem Bürger stehe ein kostenloser Bürgertest in der Woche zur Verfügung. In der aktuellen Corona-Testverordnung heißt es jetzt: „Testungen (…) können im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden.“

Nicht nur ein kostenloser Schnelltest pro Woche

Wie das Gesundheitsministerium unserer Zeitung bestätigte, können sich die Menschen in NRW also auch öfter als einmal pro Woche kostenlos testen lassen. Es gibt keine generelle Begrenzung, heißt es auf Nachfrage aus dem Ministerium. Man sei aber überzeugt, dass die Bürger verantwortungsvoll mit diesem Angebot umgehen.

„Ein Test einmal in der Woche ist wünschenswert und sinnvoll. Es können sich darüber hinaus aber auch Situationen und Notwendigkeiten ergeben, etwa wenn die App eine Risikobegegnung anzeigt, ein weiteres Mal (oder mehr) in der Woche das kostenlose Testangebot wahrzunehmen“, teilte ein Sprecher mit. Es könne aber nur so viel getestet werden, wie Kapazitäten in den Testzentren verfügbar sind, heißt es weiter.

Kosten übernimmt der Bund

Die Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gibt als Kosten pro Test 18 Euro an, sechs Euro sind für die Beschaffung und zwölf Euro für die Durchführung veranschlagt. Das Geld kommt aus Sondermitteln des Bundes.

Schnelltestzentren müssen positive Tests direkt an die Gesundheitsämter melden. In der vergangenen Woche waren das in Nordrhein-Westfalen rund 9.500 der insgesamt fast 1,9 Millionen durchgeführten Schnelltests. Bei einem positiven Ergebnis ordnet das Gesundheitsamt zur Überprüfung einen PCR-Test an.

Eine genaue Auflistung aller Testzentren in Nordrhein-Westfalen findet man im Internet unter mags.nrw/coronavirus-teststrategie. Bei fast allen Teststellen muss man sich im Vorfeld einen Termin buchen.

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