Regelungen für die Freibäder werden gelockert

Auch Planschen ist wieder möglich

Ahaus/Alstätte

Spontan ist ein Freibadbesuch noch nicht möglich. Doch es gibt längere Öffnungszeiten, mehr Freiheiten und auch Planschen ist wieder möglich

Von Stephan Rape

Badleiter Franz-Josef Bülter kann ab sofort mehr Lockerungen für die Schwimmbad-Besucher anbieten. Auch das Wellenbad und das Erlebnisbecken für Kinder gehen wieder in Betrieb. Foto: Stephan Rape

Ganz einfach sind die neuen Regeln aber nicht.

Nur eineinhalb Wochen galten die strengen Regeln im Aquahaus und im Alstätter Freibad. Pünktlich zum langen Wochenende muss – oder besser kann – Badleiter Franz-Josef Bülter die Zugangsvorschriften schon wieder ändern.

Weil der Kreis Borken die Inzidenzstufe 1 erreicht hat sind auch im Aquahaus mehr Freiheiten möglich: Die Liegewiesen sind freigegeben. Das Wellenbad wird regelmäßig in Betrieb genommen und auch das Erlebnisbecken für die kleineren Badbesucher ist wieder geöffnet.

Auch reines Planschen ist wieder erlaubt: Bisher durften die Bäder nur für sportliches Schwimmen – also das Bahnen-Ziehen – öffnen. Ab sofort sind auch die Schwimmzeiten wieder erweitert: Seit 22. Mai konnte jeder Schwimmer nur 90 Minuten im Bad bleiben. Jetzt werden diese Zeiten verlängert: Zwei bis fünf Stunden sind möglich. Je nachdem, in welchem Zeitraum man ins Bad kommt.

Immer noch Grenzen für den Badespaß

Ganz einfach sind die Regelungen allerdings immer noch nicht – es gibt eben immer noch Grenzen für den Badespaß: In den zwei Stunden langen Öffnungszeiten dürfen maximal 300 Personen ins Aquahaus. In den bis zu fünf Stunden langen Slots sind es 800 Personen. So will der Badleiter möglichst vielen Gästen den Schwimmspaß unter Corona-Bedingungen ermöglichen. Immer noch müssen die Aquahaus-Besucher allerdings vorab einen Termin über die Internetseite des Aquahauses buchen. „Anders bekommen wir das noch nicht gestemmt“, sagt Franz-Josef Bülter. Die aktuelle Schutzverordnung gelte bis zum 24. Juni. „Was danach kommt, weiß keiner“, sagt Franz-Josef Bülter lachend. Wahrscheinlich müsse dann alles wieder umgestrickt werden. „Wir versuchen, kurzfristig zu reagieren“, sagt er. Oberstes Ziel sei dabei auch, das Bad so schnell und für so viele Besucher wie möglich offen zu halten.

Das galt auch für die Öffnung seit dem 22. Mai: 685 Kinder und 1758 Erwachsene haben seither das Kombibad besucht. Betriebswirtschaftlich natürlich längst nicht ausreichend, aber mit Blick auf das Wetter und die etwas komplizierte Organisation ein sehr guter Wert.

Franz-Josef Bülter beobachtet, dass auch die älteren Badbesucher gut mit den Online-Terminen zurechtkommen. „Da hatten wir bisher kaum Probleme“, sagt er.

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