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„Aufholen nach Corona“ soll Corona-Defizite ausgleichen

Ahaus

Auf den ersten Blick ist es nur ein Spiel: Doch hinter „Aufholen nach Corona“ steckt mehr. Es geht darum, zwei Jahre Pandemie für Schülerinnen und Schüler auszugleichen. So gut es geht.

Von Stephan Rape

Hosaim, Hanna, Bedirhan und Dennis (verdeckt) bei der Übung mit der Kugelbahn. Was auf den ersten Blick nach Spielerei und Zeitvertreib aussieht, hat einen ernsten Hintergrund: Beim Programm „Aufholen nach Corona“ werden neben Nachhilfe auch Sozialkompetenzen wieder geschult, die im Homeschooling der vergangenen beiden Pandemiejahre zu kurz gekommen sind. Foto: Stephan Rape

Es klappt einfach nicht. Wieder und wieder lassen Hannah, Denis, Hosaim und Bedirhan die kleine Kugel fallen, die sie mit halbierten Plastikröhren über verschiedene Hindernisse bugsieren sollen. Jedes Mal, wenn die Kugel mit lautem Klacken auf den Holzboden in der Kletterhalle des Berufsorientierungszentrums (BOZ) kracht, lassen sie missmutig die Plastikröhren sinken. Und jedes Mal bestärkt Jan Woltering sie, es noch einmal zu versuchen.

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