1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Alstaette
  6. >
  7. Die Arbeit macht Spaß und glücklich

  8. >

Junge Ehrenamtliche aus Ahaus und den Ortsteilen

Die Arbeit macht Spaß und glücklich

Alstätte

Im Rahmen der Ehrenamtswoche in Ahaus stellt die Stadt gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Handfest junge Ehrenamtliche aus Ahaus und den Ortsteilen vor. Den Beginn macht Carla Haget aus Alstätte. Durch die Aktion „Wunschbaum“, die die Messdienerleiterrunde ins Leben gerufen hat, ist die 18-Jährige auf die Flüchtlingshilfe aufmerksam geworden und engagiert sich vor allem in diesem Bereich.

Von und

Carla Haget hilft momentan einer geflüchteten Familie. Foto: Stadt Ahaus

Im Rahmen der Ehrenamtswoche in Ahaus stellt die Stadt gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Handfest junge Ehrenamtliche aus Ahaus und den Ortsteilen vor. Den Beginn macht Carla Haget aus Alstätte. Durch die Aktion „Wunschbaum“, die die Messdienerleiterrunde ins Leben gerufen hat, ist die 18-Jährige auf die Flüchtlingshilfe aufmerksam geworden und engagiert sich vor allem in diesem Bereich.

Schon ihre Eltern waren ehrenamtlich sehr aktiv und vermittelten ihr Werte wie Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Egal ob als Sternsingerin, bei den Messdienern oder im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit eines Orchesters – dass Ehrenamt Spaß macht, das hat sie schon früh gemerkt. Diese Freude am Engagement war auch die Motivation, nach weiteren Einsatzfeldern Ausschau zu halten.

Im Moment ist Carla Haget in einer geflüchteten Familie tätig. Ihre Aufgaben dort sind vielfältig und orientieren sich am Bedarf der Familie. Mal ist sie da, um gemeinsam mit der Tochter die Schulaufgaben zu machen, mal wird gesungen, gespielt oder auch einfach nur zugehört.

Durch gemeinsames Lesen unterstützt sie die Familie beim Erlernen und Verfestigen der deutschen Sprache. „Meine Aufgaben sind vielseitig und ich kann mich ganz flexibel einbringen. Es macht mich glücklich zu sehen, dass meine Arbeit anderen Menschen hilft“, sagt sie.

Auf die Frage, ob das Engagement etwas mit dem Berufswunsch oder mit ihrer künftigen beruflichen Tätigkeit zu tun hat, antwortet sie mit einem klaren „Jein“: Nach einer Ausbildung zur Erzieherin studiert sie nun berufsbegleitend soziale Arbeit und kann so Aspekte aus der Theorie mit in die Praxis nehmen, aber wertvolle persönliche und berufliche Erfahrungen sammeln.

Startseite