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Ahauser helfen Flutopfern im Ahrtal

Die Bilder bleiben im Kopf

Ahaus

Ende Oktober ist eine Gruppe Ahauser erneut zum Ahrtal aufgebrochen, um dort beim Wiederaufbau zu helfen. Die zehn freiwilligen Helfer gehören zu den Teams von etechnik Ahaus, Elektro Wegener, Elektro Horst und den Stadtwerken Ahaus und sind somit Experten für alles rund um das Thema Elektrik.

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Die Gruppe aus Ahaus will im Januar trotz der ungemütlichen Witterung wieder ins Ahrtal fahren. Foto: Stadt Ahaus

Bei einem der betroffenen Häuser im Ahrtal konnten die Helfer an einem verlängerten Wochenende jetzt die Rohinstallation herstellen. Das Haus musste zuvor komplett entkernt werden. Vom Estrich über die Decken bis hin zur Elektroinstallation war nichts mehr zu retten. Während der Flut stand das Wasser im Obergeschoss auf einer Höhe von 1,20 Metern.

Die Bewohner, eine Familie mit zwei Kindern, hatten sich damals vor den Wassermassen auf das Dach des Hauses gerettet. Klaus Holtmann von den Stadtwerken Ahaus berichtet: „Unser Plan ist es, dieser Familie jetzt langfristig weiterzuhelfen. Wir haben unsere Telefonnummern hinterlassen, und wenn der nächste Schritt mit dem Verputzen der Wände getan ist, werden wir wieder hinfahren und die komplette Elektrik im Haus fertigstellen.“

Helferzahl spürbar rückläufig

Die Situation vor Ort hat sich laut den Helfern seit ihrem letzten Einsatz nicht großartig verändert. Die Häuser sind zum Großteil noch unbewohnt, die Helfer im Camp kommen und gehen. Insgesamt sei die Zahl der freiwilligen Helfer allerdings spürbar rückläufig. Wie bei seinem letzten Einsatz war das Team aus Ahaus für das Wochenende in einem Zelt im Helfercamp untergebracht. Mit Bauzäunen sind hier kleine Bereiche mit Stockbetten für die Helfer abgeteilt. Gerade bei den sinkenden Temperaturen wird die Situation auch für die Helfer zunehmend ungemütlicher.

Doch der nächste Einsatz ist bereits in Planung. Voraussichtlich im Januar möchte das Team aus Ahaus erneut zum Ahrtal aufbrechen. „Wenn man wieder nach Hause fährt, behält man die Bilder noch eine ganze Zeit im Kopf. Was alles noch getan werden muss, wo man noch weitermachen könnte – diese ganzen offenen Baustellen. Das zieht uns natürlich wieder zurück“, schildert Stadtwerke-Mitarbeiter Ralf Büter seine Eindrücke. Die Ahauser Unternehmen danken ihren Mitarbeitern für die freiwillige Hilfe und ihr Engagement. Sie werden ihre Mitarbeiter auch im nächsten Jahr bei Hilfseinsätzen unterstützen.

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