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Bezirksregierung genehmigt Erweiterung unter Vorbehalt

ISG darf siebenzügig starten

Ahaus/Schöppingen

Die Bezirksregierung Münster hat am Dienstagnachmittag der Erweiterung der Irena-Sendler-Gesamtschule auf sieben Züge zum Schuljahresbeginn 2022/2023 zugestimmt. Zumindest unter Vorbehalt.

-ms/rmj-

Die ISG kann für das nächste Schuljahr planen. Foto: Stephan Rape

Was heißt der Vorbehalt konkret? Wenn sich aus Ahaus und den Ortsteilen nun weniger als 175 Schülerinnen und Schüler anmelden, kann die Bezirksregierung ihre Genehmigung widerrufen.

Das würde auch gelten, wenn die Schulzweckverbände Legden-Rosendahl und Horstmar-Schöppingen in den Planungen für den Zeitraum 2022 bis 2026 eine drohende Unterschreitung der Mindestgröße von 40 Schülern an zumindest einer ihrer Sekundarstufen belegen können, teilt die Stadt Ahaus mit.

In die Jahrgangsstufe vier der Brictiusschule Schöppingen gehen derzeit 57 Schülerinnen und Schüler, in Horstmar sind es 59 (Stand Schuljahr 20/21) und in Laer 79.

Wie Hubertus Drude, Leiter der Sekundarschule, sagte, wechselten in den vergangenen Jahren rund 50 Prozent der Brictiusschüler zur Sekundarschule. Bis vor zwei Jahren war der prozentuale Anteil aus Horstmar ähnlich hoch, so Drude. Seitdem werden mehr Horstmarer Kinder an der Realschule in Burgsteinfurt angemeldet. Der prozentuale Anteil der Zugänge aus der Grundschule Laer schwankt von Jahr zu Jahr.

Folgende Schülerzahlen melden die drei Kommunen für die Jahrgänge ihrer Grundschulen: Schöppingen: 1. (57), 2. (67), 3. (67); Horstmar: 1. (Zahlen liegen der Stadt noch nicht vor), 2. (58), 3. (55); Laer: 1. (67), 2. (74), 3. (56).

Bei einem ähnlichen Anmeldeverhalten wie in den vergangenen Jahren droht der Sekundarschule bis 2026 bei Weitem kein Unterschreiten der Mindestgröße von 40 Schülern.

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