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Wohnen im Wasserschutzgebiet

Kritik von Naturschutz und Stadtwerken

Ahaus

Es geht um einen Bebauungsplan, um Trinkwasser und eine kritische Stellungnahme. Die habe in der Vorlage für den Fachausschuss gefehlt, bemängelt der Nabu. Die Stadt Ahaus hält dagegen.

Von Markus Gehring 

Das Trinkwasser sehen Stadtwerke und Nabu durch eine weitere Wohnbebauung im Wasserschutzgebiet Ortwick in Gefahr. Erster Beigeordneter Hans-Georg sieht aber keine Versäumnisse der Verwaltung im laufenden Verfahren zum neuen B-Plan Nr. 37. Foto: Anne Winter-Weckenbrock

Zum Bebauungsplan „Nr. 37 Wüllen Nord, Abschnitt 2“ hatten sich die Stadtwerke Ahaus am 28. Mai 2021 im Rahmen des Bauleitplanverfahrens als beteiligte Behörde geäußert. In der Vorlage für die Sitzung des Ausschusses für „Planen und Bauen“ am 7. Dezember 2021, der sich mit dem B-PLan Nr. 37 befasst, taucht sie allerdings nicht auf.Für den Nabu nicht nachvollziehbar, dass diese den Ausschussmitglieder nicht vorlag, sie sie bei ihrer „Entscheidung über das weitere Vorgehen damit auch nicht mit einbeziehen“ konnten. In einer ersten Reaktion sprach Nabu-Projektleiterin Chriss Hintemann sogar von einer fehlenden „Abwägung“ und einem „grob fahrlässigen“ Verhalten der Stadt Ahaus, hat das aber inzwischen etwas relativiert.

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