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Landfrauen feiern Karneval am Valentinstag

Landfrauen mal ganz närrisch

Alstätte

Dass die Liebe der Alstätter Landfrauen zu ihrem Verband groß ist, zeigte sich an der Zahl der Teilnehmerinnen beim närrischen Abend. Trotz des Valentinstages begrüßte der Vorstand 180 Gäste im Landgasthof Gerwing-Wulf.

wn

Eine La Ola auf die gute Stimmung. Die Theater- und Tanzfrauen hatten sich den Applaus redlich verdient. Foto: Landfrauen Alstätte

Dass es bei den Alstätter Landfrauen nicht langweilig wird, berichtete die Vorsitzende Edith Nabers. Für dieses Jahr stehen noch ein Frühstück mit „Tante Gertrud“, Basteln für den Frühling, das Landfrauenforum in Südlohn, die Tages-Gartenreise, eine Fahrradtour, ein Überraschungsabend sowie eine Gemeinschaftsmesse mit der KFD an.

Nachdem die Alstätter Landfrauen im vergangenen Jahr das Hospiz in Stadtlohn besucht haben, reifte die Idee, an diesem Abend Nützliches mit Geselligem zu verbinden. Dagmar Höing, stellvertretende Leiterin des Hospizes Stadtlohn, stellte den Landfrauen ihre Arbeit vor. Die Spendenbereitschaft war groß: 813 Euro sind an diesem Abend für die Hospizarbeit gespendet worden.

Nach dem offiziellen Teil bewiesen die Akteure, die schon seit Wochen geübt hatten, ihr Können. Hormone und Wechseljahre sind bei Frauen immer ein großes Thema, so groß, dass sie ein ganzes Lied darüber singen konnten.

In dem Sketch „Katerfrühstück“ hatten zwei Schützenbrüder einiges damit zu tun, der Ehefrau die Geschehnisse vom Vorabend zu verheimlichen.

Mit dem Besuch „brasilianischer“ Tänzerinnen hatte wohl keiner gerechnet. Mit tollen Kostümen und heißen Rhythmen sorgten sie für eine ausgelassene Stimmung im Saal.

In einem Dialog zwischen Trina und ihrer Lehrerin konnten die Landfrauen sehen, dass es Lehrer in der Schule nicht immer einfach haben – und Schüler sie zur Verzweiflung bringen können.

Dass Geschmäcker ganz unterschiedlich sein können, sah man im Stück „Die Bowle“ und das Entsetzen war groß, als das Rätsel über die Bowlenzutaten gelüftet wurde.

Beim Abschlusskonzert gaben die Akteure noch einmal alles, kurzfristig wurden Gießkannen zum Musikinstrument umfunktioniert und somit das Lied „Auf der Vogelwiese“ ganz neu präsentiert.

Mit einem Alstätter Hasen bedankte sich Sylvia Termathe für das Engagement der Theater- und Tanzfrauen.

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