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Schüsse auf Autos auf der A 31 zwischen Ahaus und Heek

Mordkommission nimmt Ermittlungen auf

Ahaus/Heek

Unbekannte Täter haben am Mittwochnachmittag (3. März) zwischen 16.05 und 16.30 Uhr ersten Erkenntnissen zufolge Schüsse auf Autos abgegeben.

wn

Foto: dpa/Patrick Pleul

Auf der A 31 wurden zwei Fahrzeuge offenbar durch Schussabgaben beschädigt, eine Mordkommission wurde eingesetzt, um die Hintergründe zu ermitteln.

Zwei Ehepaare waren zu der Zeit mit ihren Fahrzeugen auf der Autobahn 31 unterwegs. Ein VW Bulli fuhr in Richtung Oberhausen, ein BMW in Richtung Emden. Etwa auf gleicher Höhe, zwischen den Anschlussstellen Legden/Ahaus und Heek/Ahaus, nahmen die Insassen der Fahrzeuge aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis plötzlich einen dumpfen Schlag wahr und stellten dann jeweils eine zersplitterte Beifahrer- bzw. Seitenscheibe an ihren Fahrzeugen fest.

Gezielte Schüsse

„Wir gehen davon aus, dass die Fahrzeugscheiben durch gezielte Schussabgaben zerstört wurden“, erklärt der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Joachim Poll. „Die Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. Die Täter haben durch ihr Handeln deren Tod aber zumindest billigend in Kauf genommen. Wir ermitteln wegen versuchten Mordes.“

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die am Mittwoch im Zeitraum von etwa 16 bis 17 Uhr verdächtige Beobachtungen in der Gegend gemacht haben. Auf einer Fußgängerbrücke an der Autobahn sollen sich zur Tatzeit zwei Jugendliche im Alter von 18 bis 20 Jahren mit Fahrrädern und Rucksäcken aufgehalten haben.

„Auch diese beiden Personen können eventuell wichtige Zeugen sein und Angaben zur Aufklärung der Tat machen“, erläuterte Kriminalhauptkommissar Joachim Poll.

Diese und weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0251 2750 bei der Polizei zu melden.

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