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Stadt Ahaus informiert über Regeln für Osterfeuer

Rücksicht auf Tiere nehmen

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Nach zweijähriger Pause dürfen in diesem Jahr wieder Osterfeuer stattfinden. Allerdings sind für ein sicheres Abbrennen einige Dinge zu beachten. Laut Stadtverwaltung müssen Brauchtumsfeuer mindestens drei Werktage vorher über ein auf der städtischen Internetseite erhältliches Formular angemeldet werden.

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Ausschließlich trockener Baum- und Strauchschnitt sowie unbehandeltes Holz dürfen bei den Brauchtumsfeuern verbrannt werden. Foto: Stadt Ahaus

Nach zweijähriger Pause dürfen in diesem Jahr wieder Osterfeuer stattfinden. Allerdings sind für ein sicheres Abbrennen einige Dinge zu beachten. Laut Stadtverwaltung müssen Brauchtumsfeuer mindestens drei Werktage vorher über ein auf der städtischen Internetseite erhältliches Formular angemeldet werden.

Als Brennmaterial dürfen nur trockener Baum- und Strauchschnitt sowie unbehandeltes Holz verwendet werden, keinesfalls sonstiger Abfall wie zum Beispiel Verpackungsrückstände, Haus- und Sperrmüll, Bauholz, Altreifen, behandeltes Holz oder Mineralöle. Zum Anzünden sollte Papier oder hilfsweise Stroh verwendet werden, keinesfalls brennbare Flüssigkeiten. Ein Missbrauch des Osterfeuers zur Abfallentsorgung kann mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.

Das Material soll nicht länger als 14 Tage vor der Veranstaltung zusammengetragen werden. Erst an dem Tag, an dem das Feuer angezündet werden soll, ist zum Schutz der Tiere die Feuerstelle aufzuschichten beziehungsweise umzuschichten.

Die Osterfeuer müssen mindestens 100 Meter zu Gebäuden entfernt sein. Weitere Mindestabstände sind 50 Meter zu öffentlichen Wegeflächen, 15 Meter von Gehölzbeständen und Gewässern und zehn Meter von befestigten Wirtschaftswegen. Zudem muss ein 15 Meter breiter Ring um das Feuer, der frei von brennbaren Materialien ist, eingehalten werden.

Die Stadt Ahaus appelliert, schon jetzt darauf zu achten, das Brennmaterial vor dem Abbrennen nochmals umzuschichten. Die aufgehäuften Materialien sind bevorzugte Rückzugs- und Nistmöglichkeiten für viele Tierarten. Diese Maßnahme gibt ihnen die Möglichkeit zu flüchten.

Grundsätzlich ist die Erreichbarkeit der Feuerstelle für die Lösch- und Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr zu gewährleisten. Die Aufsichtspersonen dürfen die Feuerstelle erst verlassen, wenn Feuer und Glut vollständig erloschen sind. Verbrennungsrückstände und aussortierte Abfälle sind als Abfall zu entsorgen. Ein Feuer darf bei starkem Wind nicht angezündet werden. Ein vorhandenes Feuer ist bei aufkommendem starken Wind unverzüglich zu löschen. Zur Eindämmung kleinerer, unbeabsichtigter Brände sind geeignete Löschgeräte bereitzuhalten.

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