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Antrag der WGW für die Ratssitzung am Mittwoch

Spielplätze sollen zu Gemeinschaftsgärten werden

Ahaus

Die Wählergemeinschaft „Wüllen unser Dorf“ (WGW) möchte die Verwaltung beauftragen, Möglichkeiten einer neuen Nutzung der sechs aufgegebenen Spielplätze im Stadtgebiet zu prüfen. Ein entsprechender Antrag steht während der Ratssitzung am Mittwoch (18 Uhr/Stadthalle) zur Abstimmung.

In einem Gemeinschaftsgarten können sich Hobbygärtner entfalten. Foto: Jörg Carstensen

Die WGW hat auch bereits eine Idee für die sechs Spielplätze: Einige oder sogar alle sollen Gemeinschaftsgärten werden. Ein solcher Garten „ist ein als Garten genutztes Stück Land, das von einer Gruppe gemeinsam bewirtschaftet wird. In der Regel befinden sich solche Grundstücke in städtischen Gebieten und sind immer öffentlich zugänglich. Ziele sind oft die Produktion gesunder, unbehandelter Lebensmittel, Wissensaustausch sowie häufig auch die Nutzung des Gartens als sozialen Treffpunkt der Gemeinschaft. Träger können unter anderem Nachbarschaften, Vereine, Schulen, Kirchen oder auch andere Gruppen oder Privatpersonen sein“, beschreibt die WGW ihre Idee.

Die zwischen 200 und 1500 Quadratmeter großen ehemaligen Spielflächen, deren Entwidmung in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses beschlossen wurde, könnten zum Beispiel zu „interkulturellen Gärten“ werden, bei denen es um das gemeinsame Gärtnern von Menschen unterschiedlichster Herkunft geht. „Es wäre doch eine sehr schöne Umwidmung der alten Spielplätze, an der sich sicherlich viele Menschen erfreuen würden“, ist die WGW überzeugt.

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