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Wohnungen und Dolmetscher gesucht

Stadt koordiniert Hilfsangebote für ukrainische Geflüchtete

Ahaus

Unmittelbar nach dem Überfall russischer Truppen auf die Ukraine zeigt sich in Ahaus eine Welle der Hilfsbereitschaft und Anteilnahme.

Immer mehr Menschen flüchten. Foto: Kay Nietfeld/dpa

„Die Betroffenheit und die Solidarität mit der Ukraine in Ahaus und unserer Region ist groß und wir werden seitens der Stadt bestmöglich Hilfen bündeln und notwendige Leistungen zur Verfügung stellen“, so Bürgermeisterin Karola Voß.

Die Verwaltung haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen und Angebote erreicht. „Die Ahauserinnen und Ahauser wollen helfen, sei es mit Sachspenden, finanzieller Unterstützung oder sogar, in dem sie privaten Wohnraum zur Verfügung stellen. Für dieses beispiellose Engagement danken wir schon jetzt allen Helfenden“, so der Beigeordnete Werner Leuker.

Benötigt werden vor allem Unterkünfte

Benötigt werden derzeit keinerlei Sachspenden. Wer Geld spenden möchte, sollte dies über die Spendenkonten der Hilfsorganisationen tun, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Um die aus der Bevölkerung angebotene Hilfe zu bündeln, hat die Stadt eine Koordinationsstelle eingerichtet, die per E-Mail an ukraine@ahaus.de oder telefonisch, 02561 72330, zu erreichen ist.

Hilfsangebote werden je nach Art der Hilfe weitervermittelt. Benötigt werden vor allem Unterkünfte für die Geflüchteten. Wer eine Wohnung, ein Zimmer oder andere Räumlichkeiten stellen kann, kann sich über an die Koordinationsstelle wenden.

Die Stadt bittet außerdem um muttersprachliche Unterstützung: Wer Ukrainisch oder Russisch spricht und in Gesprächen übersetzen kann, kann sich bei der Koordinationsstelle melden.

Der Kreis Borken bittet aufgrund der unübersichtlichen Situation an der polnisch-ukrainischen Grenze darum, von eigenen Fahrten dorthin mit dem Ziel, selbstständig Flüchtlinge aufzunehmen, Abstand zu nehmen.

Kriegsflüchtlinge, die bereits in Ahaus angekommen sind, sollen sich bei der Ausländerbehörde des Kreises Borken über die Hotline, 02861 68125000, melden.

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