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Erfolgreiche Suche

Entlaufener Jungbulle wieder eingefangen

Heek

Der seit Montagabend in der Bauerschaft Ahle ausgebüxte Jungbulle ist wieder in seinem Stall: Er wurde am Dienstagnachmittag aufgefunden, betäubt und auf den heimischen Hof zurückgebracht.

-tgo-

Am Montagabend ist ein Jungbulle in der Bauerschaft Heek -Ahle ausgebüxt (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Zurück auf dem Hof seines Halters ist ein ausgebüxter Jungbulle in Heek: Das Tier war am Montagabend in der Bauerschaft Ahle entwichen. Inzwischen wurde es aufgefunden, betäubt und auf den heimischen Hof zurückgebracht.

Erstmeldung:

Um 20.20 Uhr ging am Montagabend bei der Polizei der Notruf eines Landwirts aus Ahle ein: Ein 400-Kilo-Jungbulle war aus bisher noch ungeklärter Ursache ausgebüxt. Sofort leitete die Polizei eine Suchaktion ein. Noch ist das Tier nicht eingefangen.

„Zum Glück ist bisher nichts passiert“, berichtet Kreispolizei-Pressesprecher Thorsten Ohm am Dienstagmorgen. Abgesucht hatte die Polizei noch am Abend das Gebiet westlich der A 31 um die Ahauser Landstraße (L 573). Doch das Tier konnte nicht gefunden werden.

In Absprache mit dem Landwirt stellte die Polizei die Suche in der Nacht zunächst ein. Mutmaßlich hatte sich das Tier, so die Vermutung, in einem angrenzenden Waldstück zum Schlafen niedergelassen. „Je später es wird, desto weniger Verkehr ist unterwegs“, erklärt zudem der Polizei-Pressesprecher.

Also sinke auch die Gefahr, dass ein Verkehrsteilnehmer mit dem Tier zusammenstoßen könnte. Davor hatte die Polizei noch am Montagabend gewarnt. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, im genannten Bereich besonders vorsichtig und vorausschauend zu fahren.

Aktuell, so teilt jetzt der Kreis Borken auf Anfrage mit, sei der Landwirt mit einem örtlichen Veterinärmediziner dabei, das Tier zu lokalisieren. „Wir stehen mit dem Landwirt zudem im Kontakt“, sagt Kreis-Pressesprecherin Ellen Bulten.

Das Heeker Ordnungsamt wurde über den Vorfall ebenfalls informiert, wie Leiterin Doris Reufer im Gespräch mit der Redaktion mitteilt. Bisher sei seitens der Gemeinde aber kein Eingreifen nötig gewesen. „Wir mussten als keine Straßen oder dergleichen sperren.“

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