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Digitalpakt Schule

1,56 Millionen Euro für die Schulen

Gronau

Die Stadt Gronau bekommt in ihrer Funktion als Schulträger aus dem Budget des Digitalpakts Schule Bundesfördermittel in Höhe von 1 560 044 Euro. Das teilte das NRW-Ministerium für Schule und Bildung am Mittwoch mit.

Frank Zimmermann

Die Fördermittel können zum Beispiel für die Anschaffung von sogenannten Whiteboards – digitalen Tafeln – verwendet werden. Foto: Nadine Kampe

„Bei Kreisen, kreisfreien Städten, kreisangehörigen Städten und Gemeinden wird das Förderbudget zu 75 Prozent nach der Schülerzahl und zu 25 Prozent nach der Schlüsselzuweisung im Gemeindefinanzierungsgesetz zugewiesen. Damit findet auch die unterschiedliche Finanzkraft der Kommunen Berücksichtigung“, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

Überraschend kam diese Information für die Stadtverwaltung nicht, sagte die Erste Beigeordnete Sandra Cichon am späten Mittwochnachmittag auf WN-Nachfrage. Es habe ja schon länger im Raum gestanden, dass es Gelder geben werde. Nur sei aber lange nicht bekannt gewesen, was konkret an Fördermitteln bewilligt werde. Auch die zugehörige Förderrichtlinie ist jetzt erst in Kraft getreten. Dementsprechend müsse man sich im Rathaus erst mal näher damit auseinandersetzen.

Innerhalb der Verwaltung findet aber schon seit Längerem ein „Prozess Medienentwicklungsplan“ statt. Daran beteiligt seien neben dem Schulamt auch die Schulen und der städtische IT-Fachbereich. Im Rahmen dieses Prozesses werden die Akteure nun einen Plan erarbeiten, wie das Geld auf die einzelnen Schulen verteilt werden soll und welche konkreten Projekte damit realisiert werden können.

Die Kommune erhält die Gelder in Form einer Projektförderung in Höhe von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Stadt muss bei den Projekten also zehn Prozent des Geldes selber beisteuern.

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