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Eper Nachkriegsgeschichte(n)

Alle Facetten des Lebens zwischen 1945 und 1975

Epe

Der Heimatverein Epe sucht weiterhin Zeitzeugen aus den Jahren 1945 bis 1975. Sie sollen die unterschiedlichen Facetten dieser Zeit voller Umbrüche schildern. Auch Dokumente und Fotos sind gefragt - für ein neues Buchprojekt.

wn

Eine Szene aus den 50er-Jahren: Mit Karbid wurde zu festlichen Anlässen in der Bauerschaft am Berge geböllert. Foto: Wolfdietrich Borck

Die „Eper Nachkriegsgeschichte(n)“ nehmen langsam Gestalt an. Das Lesebuch soll Berichte und Erzählungen von Zeitzeugen der Jahre 1945 bis 1975 enthalten. Die Redaktion des Buches, das der Heimatverein Epe im kommenden Jahr herausgeben will, hat sich kürzlich getroffen und Zwischenbilanz gezogen. Mittlerweile beteiligt sich schon eine ganze Reihe von Autoren an diesem Werk. Der Koordinator des Buches, Josef Pieper, sucht jedoch noch weitere Autoren. „Sehr interessiert sind wir außerdem an Bildern, Dokumenten, Prospekten, Schreiben, Hinweisen, Verboten oder Geboten. Kurzum: Alles, was in der Zeit von 1945 bis 1975 üblich oder auch unüblich war“, sagt er.

Dazu zählen zum Beispiel auch Eintrittskarten fürs Kino, Fahrkarten für den Bus / die Bahn, Abrechnungszettel im Tante-Emma-Laden, Behördenschreiben, Werbeprospekte, Werbezettel für Parteien, Einladung zum Schützenfest, Zettel zu Sportfesten, Bilder von typischen Landschaften in den 60er- und 70er-Jahren; Bilder, die die damalige Mode zeigen und so weiter.

„Wir interessieren uns auch für Nachbarschaften: Welche Nachbarschaften gab es 1945 bis 1975; wann wurden sie gegründet und welche Straße gehörten dazu?“, so Pieper.

Auch Zeitzeugen – nicht nur der ersten Dekade nach dem Weltkrieg, sondern auch Menschen, die die 60er- und die erste Hälfte der 70er-Jahre erlebt haben – können sich melden, wenn sie über etwas Zeittypisches berichten möchten.

Mit dem Lesebuch soll das Leben in den 30 Jahren nach dem Krieg festgehalten werden. Vieles an Wissen, Erfahrungen und Erkenntnissen aus dieser Zeit droht in Vergessenheit zu geraten. Die Eper Nachkriegsgeschichte(n) wollen sich in erster Linie auf das profane Leben konzentrieren – und das in allen Facetten.

Informationen bitte an Heimatverein@epe.de oder josef.pieper@gmx.net oder an kemper-wilhelm@gmx.de.

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