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Erneuerbare Energien

Angst vor der Dunkelflaute

Der Anteil der regenerativen Energien am Strombedarf steigt stetig. Doch können Sonne, Wind und Biomasse tatsächlich eine nicht nur saubere, sondern auch sichere und nicht zu teure Versorgung mit Elektrizität leisten? Manch einer hat Zweifel.

Martin Borck

Alternative Energien Foto: H. Schwarze-Blanke

Letzte Woche rief mich ein freundlicher Leser an. Er hatte etwas auf dem Herzen, und zwar findet er, dass wir zu oft zu unkritisch über regenerative Energien schreiben. Zum Beispiel erst kürzlich, dass die Windräder im Lasterfeld viele 100 Haushalte mit Strom versorgen können. „Das ist zwar nicht falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit“, fand der Anrufer – der als Elektroinstallateur über Expertise verfügt. Sein erster Einwand: Es gebe einen Unterschied zwischen der potenziellen Leistung der Windräder – also dem, was sie tatsächlich im besten Fall bei viel Wind an Leistung erzeugen könnten – und dem, was der tatsächliche Ertrag ist. Da hat der Anrufer recht. Ich nehme seinen Rat an, dass dieser Unterschied künftig deutlicher benannt werden sollte.

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