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Auf den Hund gekommen

Anmeldung für neue Vierbeiner nicht vergessen

Gronau

Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach einem vierbeinigen Familienmitglied steigen lassen: Im Jahr 2020 sind nach Angaben des Verbandes für das Deutsche Hundewesen im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent mehr Hunde registriert worden. In Gronau blieben die Zahlen dabei relativ stabil. Eine Anschaffung sollte in jedem Fall gut überdacht und eine Anmeldung der Vierbeiner nicht vergessen werden.

Der Trend zum Vierbeiner hat im Zuge der Corona-Pandemie einen starken Anstieg erfahren. Nicht vergessen werden sollte dabei die rechtzeitige Anmeldung bei der Stadt. Foto: Christiane Nitsche-Costa

In Zeiten der Corona-Pandemie sehnen sich viele nach Beschäftigung und Abwechslung im Alltag, da viel Zeit zu Hause und im Home-Office verbracht wird. Ein treuer und ausdauernder Begleiter bei langen Spaziergängen oder Fahrradtouren ist der Hund. Der liebenswerte Vierbeiner ist gerade in Zeiten von notwendiger sozialer Distanz ein wichtiger Partner.

Zahlen in Gronau relativ stabil

In Gronau sind die Anmeldezahlen relativ stabil geblieben. Im Jahr 2019 gab es 4172 angemeldete Hunde, 2020 waren es 4179. Wenn eine Anmeldung vergessen wurde oder bisher nicht erfolgt ist, dann ist diese unbedingt nachzuholen, teilt die Stadt Gronau mit.

Wer Besitzerin oder Besitzer eines Hundes geworden ist, sollte unbedingt Folgendes beachten:

Anmeldung des Hundes

Der vierbeinige neue Mitbewohner muss bei der Stadt Gronau im Rathaus-Service angemeldet werden. Die Anmeldung muss innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Ein persönlicher Termin ist dafür nicht erforderlich, die Anmeldung kann online oder postalisch erfolgen.

Anschließend wird die Steuermarke per Post an die Halterin oder den Halter geschickt. Außerhalb der Wohnung bzw. des eigenen Grundstücks darf der Hund nicht ohne diese Marke umherlaufen. Sie muss gut sichtbar am Halsband oder ähnlich befestigt sein.

Anmeldung

Für die Anmeldung sind folgende Unterlagen, bzw. Daten notwendig: Name, Anschrift und Telefonnummer der Halterin oder des Halters, Rasse, Fellfarbe, Geschlecht und Alter des Hundes, gegebenenfalls Chipnummer, Datum, seit wann der Hund gehalten wird, Herkunft des Hundes, gegebenenfalls der Übergabe-/Tierschutzvertrag des Tierheims /Tierschutzvereins (in diesen Fällen ist eine Befreiung von der Hundesteuer für das erste Haltungsjahr möglich).

Hundesteuer

Hundesteuer: Die Besitzerin oder der Besitzer eines Hundes ist steuerpflichtig, im Regelfall beginnt die Pflicht mit dem ersten Monat der Aufnahme des Hundes. Nach der Anmeldung versendet der Fachdienst 200 – Finanzmanagement/Steuerwesen – einmal jährlich den Steuerbescheid an die Steuerpflichtigen.

Hundeführerschein: Bisher ist der Hundeführerschein in Nordrhein-Westfalen nicht verpflichtend. Halterinnen und Halter sogenannter Listenhunde müssen allerdings ihre Sachkunde nachweisen. Die Meldung dieser Hunde und der Sachkundenachweis erfolgen über das Ordnungsamt.

Befreiung von der Hundesteuer: Wird ein Hund aus dem Tierheim übernommen, so ist für das erste Jahr keine Hundesteuer zu entrichten. Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Verwaltung zudem beauftragt, die Änderung der Hundesteuersatzung vorzubereiten, und zwar zu Gunsten der Befreiung von Hunden, die älter als acht Jahre und im Tierheim sind.

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