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Sperrmüllabfuhr

Ärger ist programmiert

Gronau

Jedes Jahr dieselbe Leier: Es gibt Ärger mit dem Sperrmüll...

mb

Sperrmüll Foto: Oliver Hengst

Es ist schon ein gewohntes, dennoch trauriges Bild: Jedes Mal nach der Sperrmüllabfuhr bleibt an vielen Straßenrändern Abfall liegen: Vor allem Müll, der nicht als Sperrgut klassifiziert ist – und den die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens dementsprechend auch nicht mitnehmen. Der Ärger ist gleichwohl programmiert. Teilweise steht der Müll mehrere Tage nach dem Abfuhrtermin an der Straße.

Am Freitag wurde mit dem Bezirk 12 die letzte Tour in Gronau bedient. Allerdings, so Berthold Deitermann (Leiter des Fachdiensts Allgemeine Bauverwaltung der Stadt), wird die Firma Stenau auch am Samstag und Montag Straßen nachfahren.

Wenn danach noch Abfall liegen bleibt, werden die ZBU ihn abholen und entsorgen. Ab Dienstag (19. Mai) werden entsprechende Meldungen unter   02562 12381 entgegengenommen.

Dass die Entscheidung, die Sperrmüllaktion vorzuziehen, richtig war – daran hat Bürgermeister Rainer Doetkotte keinen Zweifel. „Dadurch wurde der Wertstoffhof der EGW entastet, vor dem sich immer wieder lange Schlangen gebildet hatten“, so Doetkotte. Außerdem sei weniger Müll in der Umwelt gelandet. Was auch daran gelegen haben mag, dass keine Anmeldungen für die Sperrgutabfuhr erforderlich waren.

Kommentar: Unsolidarisch

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