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Klaus Wiedau beim Monatstreffen des Heimatvereins Gronau

Aus dem Alltag eines Redakteurs

Gronau

Aus dem Alltag eines Lokalredakteurs berichtet Klaus Wiedau während des Monatstreffens des Heimatvereins Gronau am Montag (6. September). 38 Jahre lang, davon 36 als Redaktionsleiter der „Westfälischen Nachrichten“ in Gronau, hat Wiedau das Geschehen in Stadt und Region journalistisch begleitet.

Klaus Wiedau Foto: Frank Zimmermann

Er hat in dieser Zeit für die Leser der Zeitung über spannende, herausfordernde und bewegende Ereignisse berichtet: Von A wie Ansiedlung der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage bis Z wie Zusammenbruch der Textilindustrie in Gronau reicht die Bandbreite der Themen. Dazwischen gab sich reichlich weitere Stichworte, die die Arbeit in der Redaktion prägten: L wie Landesgartenschau Gronau-Losser 2003, N wie Neuplanung der Gronauer Innenstadt, H wie Hochwasser, Ö wie Ölunfall im Amtsvenn oder S wie Schneechaos.

Und das war nicht alles: Das bisweilen raue politische Klima in der Stadt hat Wiedau gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Redaktion in vielen Rats- und Ausschusssitzungen – oft bis tief in die Nacht – erlebt (und bisweilen auch erlitten), wie er in der Rückschau deutlich macht. Auch an „Sex and Crime“ hat es in den fast 40 Jahren im Redaktionsalltag nicht gemangelt. Brände, Unfälle, Gewalttaten — die Zeitung war fast immer hautnah dabei. Berichten wird der Referent aber auch über die technischen und organisatorischen Veränderungen, die den Zeitungsalltag in mehr als 30 Jahren verändert haben.

Das Monatstreffen findet am Montag ab 16.30 Uhr in den neuen Räumen des Heimatvereins an der Enscheder Straße 1 (vormals Geschäftsstelle der IKK) statt. Die Teilnehmerzahl ist coronabedingt unter Einhaltung der 2G-Regel begrenzt. Anmeldungen bei Cordi Oberrecht, 02562 4793.

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