1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Gronau
  6. >
  7. Auszug aus dem Drilandmuseum

  8. >

Heimatverein Gronau zieht um

Auszug aus dem Drilandmuseum

Gronau

Der Heimatverein Gronau befindet sich im Umzug. Die Räume im Drilandmuseum sind von der Stadt gekündigt worden. Bis das neue historische Rathaus steht, hat der Verein ein anderes Domizil für die Aktivitäten, mit denen bald wieder begonnen werden soll.

Von Martin Borck

Truus Dropmann im bisherigen Büro im Drilandmuseum . . .  . . . und in den neuen Räumen an der Enscheder Straße 1. Foto: Martin Borck

Wie das so ist bei einem Umzug: Da stehen Kartons in jeder Ecke. Das gepflegte Chaos. Aber der Heimatverein Gronau kriegt da schon wieder Ordnung hinein. „Die Vertreter der Stadt sind ganz angetan, wie weit wir schon sind“, sagt Cordi Oberrecht bei einem Gespräch im Drilandmuseum, dem Noch-Domizil. Gemeinsam mit ihrer Vorstandskollegin Truus Dropmann sowie Eckhard Bohn berichtet sie über den Stand der Dinge. Die Stadtverwaltung hat dem Verein die Räume im Drilandmuseum zu Ende Juni gekündigt. Das Gebäude soll – wie berichtet – abgerissen werden und dem neuen Rathaus im historischen Baustil weichen. „Die Stadt hatte uns versprochen, für die Übergangszeit ein Ersatzquartier zu finden. Das Versprechen hat sie gehalten“, sagt Bohn. Der Verein kann die Räume an der Enscheder Straße 1 nutzen, wo im hinteren Bereich früher eine Krankenkasse untergebracht war. Der Raum ist schön hergerichtet, ein wunderschöner, aufgearbeiteter Schrank und eine Vitrine stehen schon dort und werden das Ambiente für die zukünftigen Veranstaltungen des Vereins bilden.

Eckhard Bohn

Denn auch wenn wegen Corona monatelang ein anderer Eindruck herrschte: Den Heimatverein Gronau gibt es noch – und er will (voraussichtlich im August/September) seine Aktivitäten wieder aufnehmen: Tanzgruppe, Radfahrer, Singkreis, Gesprächskreis „Segg‘t up Platt“, Bingo, Ausflüge und Wanderungen – und nicht zuletzt die Monatsveranstaltungen mit Vorträgen, die stets auf großen Widerhall stoßen.

Viele der fast 600 Mitglieder trappeln schon ungeduldig mit den Füßen, warten sehnsüchtig darauf, dass es wieder losgeht. Zum Vereinsleben gehört ein funktionsfähiger Vorstand – und der muss auch reaktiviert werden. „Während der Pandemie hat es nur anlassbezogene Not-Vorstandssitzungen gegeben“, sagt Bohn. Derzeit ist der Posten des oder der Vorsitzenden vakant. „Wir suchen jemanden, der diese Aufgabe übernimmt“, so Bohn. Die drei Vorstandsmitglieder betonen, dass die betreffende Person auf die Zusammenarbeit in einem erfahrenen Team bauen kann. „Es ist kein Vollzeit-Job“, verspricht Bohn. Zumal der Umzug bis zur nächsten Mitgliederversammlung ja schon vollzogen sein wird . . .

Der Heimatverein Gronau

Startseite