Werner-von-Siemens-Gymnasium geht neue Wege

Begrüßungsgottesdienst im Zeichen der Ökumene

Gronau

Beim Begrüßungsgottesdienst für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums geht die Schule in diesem Jahr erstmals neue Wege. Der Gottesdienst findet am 28. August um 9 Uhr in der St.-Antonius-Kirche statt.

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Das Kunstwerk im Gymnasium zeigt Werner von Siemens Foto: dkm

Im Sinne der erweiterten Ökumene wird der syrisch-orthodoxe Priester aus Gronau, Lahdo Özkaya, den Wortgottesdienst nicht nur aktiv mitgestalten, sondern ihn zusammen mit den anderen Beteiligten, dem evangelischen Pfarrer Uwe Riese und der katholischen Pastoralreferentin Annette Frontzek, zelebrieren. Auch interreligiös setzt der Gottesdienst wichtige Akzente für die Schulgemeinde, denn im Anschluss wird auch der Imam aus der Gronauer Fatih Moschee Segensworte an die muslimischen Schülerinnen und Schüler richten.

Auf diese Weise unterstützt der Gottesdienst auch auf der seelsorgerlichen Ebene, dass sich die Schule aktiv gegen Ausgrenzungen und Diskriminierungen jeglicher Art einsetzt – bereits am 2. März 2017 wurde das Werner-von-Siemens-Gymnasium für sein Engagement mit dem Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet.

Der Wortgottesdienst wird das Motiv der „Arche Noah“ aufgreifen, heißt es in einer Mitteilung des Gymnasiums weiter.

Im Anschluss an den Wortgottesdienst findet in der Aula des Werner-von-Siemens-Gymnasiums die offizielle Begrüßung der Fünftklässler/innen statt.

Der ökumenische Gedanke des Begrüßungsgottesdienstes soll nach Angaben der Schule in den kommenden Jahren weiter vertieft und ausgebaut werden.

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