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Mitgliederversammlung des Turnvereins Westfalia Epe

Beitragserhöhung erst ab 2022

Epe

Beim Turnverein Epe hat sich die Corona-Pandemie als Bremse erwiesen – aber auch als Innovationsschub. So ist zum Beispiel eine Vereins-App entstanden. Und auch finanziell hat die Pandemie den Mitgliedern einen Vorteil beschert.

Für 45-jährige Mitgliedschaft wurden Erika Kockmann (l.) und Maria Perrefort (M.) von der Vorsitzenden Gabi Könemann geehrt. Foto:

Es war ein „seltsames“ Geschäftsjahr 2020, fand André Lachnicht, der Geschäftsführer des TV Epe. Er berichtete während der Mitgliederversammlung des Vereins, dass Corona Spuren im Sport-, Kurs- und Trainingsbetrieb hinterlassen hat. Zahlreiche Projekte wurden digital durchgeführt, viele Veranstaltungen mussten dennoch abgesagt werden: Michaelislauf, Survivallauf, Sportlerehrungen. Neue Ideen gab es dafür mit dem digitalen Adventskalender, der Weihnachtstütenaktion, der digitalen Ernährungsberatung und der Aktion „Sport im Park“.

Beitragserhöhung ausgesetzt

Für die Mitglieder gab es in 2020 aufgrund der Einschränkungen eine gute Nachricht: Die Beitragserhöhung wurde für ein Jahr ausgesetzt. Somit tritt die geplante neue Beitragsstruktur erst am 1. Januar 2022 in Kraft. Weiterhin mussten die Zusatzbeiträge der einzelnen Abteilungen für die ersten sechs Monate in 2021 nicht bezahlt werden. Mit diesen Entscheidungen des Vorstandes wurde den Mitgliedern eine finanzielle Entlastung geboten.

Die Vorsitzende Gabi Könemann hatte zuvor die Mitglieder im Saal der Latüchte begrüßt. Jörg Overkamp vom Orga-Team „Sportzentrum“ präsentierte Pläne und Zahlen. Umfassend informierte er über den derzeitigen Stand der Planungen und beantwortete viele Fragen der Mitglieder, die sich durchweg positiv äußerten und mit gezielten Fragen für eine ausführliche Information sorgten. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde eine Planungsgruppe „Sportzentrum“ eingerichtet, die mit Fachwissen die weitere Entwicklung begleitet. Aus den Reihen der Mitglieder fanden sich schnell Interessierte.

Anerkennung als FSJ-Stelle

Gemeinsam mit dem Missionsgymnasium St. Antonius Bardel hat der TV Epe sich mit Erfolg um die Anerkennung als FSJ-Stelle beworben. Die Stelle für das Freiwillige Soziale Jahr kann ab 2022 besetzt werden. Stolz ist der Verein auf die erneute Auszeichnung als „Stützpunktverein Integration“. Bereits im fünften Jahr wird der TV Epe durch den LSB gefördert.

Ein weiteres neues Projekt: die Vereins-App. In der Corona-Zeit entwickelt, steht die Vereins-App bald allen Interessierten zur Verfügung. Gestartet wird mit einem Pilotprojekt mit den beiden Abteilungen „Volleyball“ und „Bouncerball“. Mit den dort gemachten Erfahrungen werden zeitnah die anderen Abteilungen eingebunden. Mit der Vereins-App wird ein großer Schritt zur modernen Vereinskommunikation und Vereinsarbeit gegangen. Eine Organisation der Mitgliederverwaltung, der Trainingseinheiten und der aktiven Mitwirkung ist Ziel der Vereins-App.

Langjährige Mitglieder geehrt

Bei den Neuwahlen gab es keine Überraschungen. Alle zu wählenden Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Im Einzelnen sind dies Jana Wittland (Stellvertretende Vorsitzende), André Lachnicht (Geschäftsführer) und Louisa Haget (Stellvertretende Kassiererin).

Gabi Könemann gratulierte langjährigen Mitgliedern und ehrte die anwesenden Jubilarinnen und Jubilare, für 55 Jahre: Norbert Deckers; 50 Jahre: Karl-Heinz Epping, Reinhard Epping, Ewald Wenker; 45 Jahre: Erika Kockmann, Maria Perrefort; 40 Jahre: Berthold Brouwer, Andreas Büscher, Margret Kötter, Franz Klönne, Michael Merkler, Gerd Opitz, Anke Völker; 35 Jahre: Martin Feldevert, Elisabeth Kiefer, Marita Leuders; 30 Jahre: Magdalene Brennenstuhl, Andreas Elbert, Bernhard Heming, Hildegard Heming, Stella Heming, Franz Sprenger; 25 Jahre: Hildegard Haget, Louisa Haget, Matthias Haget, Stefan Haget, Janina Kosse, Ursula Tenhündfeld, Gaby Vennekötter.

Abschließend dankte Könemann den Mitgliedern und den ehrenamtlich Tätigen. Ihren Dank richtete sie auch an den Vorstand sowie die Projektbegleiter Michael Steinmann (FSJ) und Jörg Overkamp (Sportzentrum).

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