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Migrations- und Integrationshilfen Thema

Beratung zurück in die Verwaltung

Gronau

Um verschiedene Aspekte der Flüchtlingsberatung ging es in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses. Britta Siepmann (Grüne) machte dazu zwei Anregungen. Über eine wurde nicht abgestimmt, weil der Finanzausschuss zuständig ist. Der andere Antrag wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt.

Martin Borck

Eine irakische Familie kommt im Grenzdurchgangslager Friedland an. Käme sie auf ihrem weiteren Weg nach Gronau, würden die Familienmitglieder von den Flüchtlingsbetreuern der Chance beraten. Im nächsten Jahr will die Stadt diese Aufgabe wieder übernehmen. Themenfoto: Stefan Rampfel/dpa Foto: Stefan Rampfel/dpa

Bis Ende 2021 ist die Beschäftigungsgesellschaft Chance mit der Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern betraut. Die Stadtverwaltung Gronau will ab 2022 diese Aufgabe wieder in Eigenregie durchführen. Das führte im Sozialausschuss zu einer Diskussion. Britta Siepmann (Grüne) regte an, die Betreuung auszuschreiben. Die künftige Nähe der Flüchtlingsberatung zur Stadtverwaltung, die schließlich auch Amtshilfe bei Abschiebung leisten müsse, hielt sie für nicht wünschenswert. Udo Buchholz (GAL/Linke) regte an, die Anzahl der Stellen bei drei zu belassen und nicht wie vorgesehen auf 2,5 zu verringern.

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