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Fahrzeug diente Gronau und der Nachbarschaft

Besatzer regeln Krankentransport

Gronau

Es war ein besonderes Datum in der Geschichte der Feuerwehr in Gronau: Am 1. Juli 1946 wurde offiziell der Krankentransport in die Hände der Feuerwehr gegeben. Damit verbunden war bei der als Freiwilligenorganisation tätigen Wehr die Einstellung eines hauptamtlichen Fahrers. 75 Jahre hauptamtliche Wache der Freiwilligen Feuerwehr sind ein Grund, Günther Meyer in das Archiv der Feuerwehr blicken zu lassen und interessante Entwicklungen zu beschreiben.

Von Günter Meyer

Im Feuerwehrgebäude am Wasserturm Auch nach dem Ende des Besatzungsstatus durch die Verabschiedung der Pariser Verträge am 5. Mai 1955 blieb im Kreis Ahaus und damit auch in Gronau der Krankentransport bei der Feuerwehr. Foto: FeuerwehrFeuerwehr

„Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz, gegründet 1899, half überall dort, wo Not war, zum Beispiel bei Unfällen, im Krankendienst und bei öffentlichen Massenveranstaltungen. Ab 1927 stellte das Rote Kreuz in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr die nötige Sanitätswache bei Übungen und Bränden. Da die Freiwillige Sanitätskolonne auch den unentgeldlichen Krankentransport übernahm, wurde aus Kreisen der Bevölkerung oft angeregt, einen motorisierten Krankenwagen anzuschaffen. Dieser Plan scheiterte aber an der Kostenfrage, bis 1929 der Fabrikant Dr. Hendrik van Delden anlässlich der Hochzeit seiner Tochter den ersten motorisierten Krankenwagen stiftete. Der Wagen wurde nicht nur von den Gronauern in Anspruch genommen, sondern auch aus den Nachbarorten Epe, Heek, Nienborg, Alstätte, Wessum usw. angefordert.

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