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St.-Antonius-Hospital

Besuchsverbot bleibt bestehen

Gronau

Die Hürden für einen Krankenhausbesuch bleiben hoch. Damit will das St.-Antonius-Hospital den besonderen Anforderungen durch die Pandemie gerecht bleiben. Doch es gibt Ausnahmen.

wn

Christoph Bröcker Foto: privatl

Angesichts der nach wie vor kritischen Pandemie-Situation und der hohen Anforderungen an Sicherheit und Hygiene, insbesondere zum Schutz schwerkranker Menschen, wird das Besuchsverbot im St.-Antonius-Hospital aufrechterhalten.

Ausnahmen vom Besuchsverbot

Angehörige von Palliativpatienten und werdende Eltern sind weiterhin vom Besuchsverbot ausgenommen. In Einzelfällen sind Besuche schwerkranker oder besonders betreuungsbedürftiger Patienten nach Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich. Auch seelsorgerische Besuche können weiterhin stattfinden, heißt es in einer Pressemitteilung des Hospitals. Von einem generellen Aufheben des Besuchsverbots seht das St.- Antonius-Hospital derzeit aber ab.

Christoph Bröcker

„Wir wissen, wie wichtig es für viele Patienten ist, regelmäßig Besuch zu erhalten. Für uns steht aber der Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden vor einem Eintrag des Virus in das Haus an erster Stelle“, beschreibt Geschäftsführer Christoph Bröcker die Situation. „Niemand, der wirklich schwer erkrankt ist und vielleicht am Lebensende steht, wird hier allein gelassen. Aber wir wägen bei jedem Patienten ab, ob ein Besuch wirklich erforderlich ist oder der Patient die – häufig ohnehin kurze – Verweildauer auch ohne Besuch im Krankenhaus verbringen kann.“

Das Besuchsverbot soll mindestens noch so lange gelten, bis der Inzidenzwert im Kreis Borken länger als sieben Tage in Folge unter 100 liegt.

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