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Offizieller Beitritt zum Riga-Komitee

Den Opfern Namen, Gesicht und die Würde zurückgeben

Gronau

Die Intention ist präzise: Das Riga-Komitee will den Opfern des Holocausts ein Gesicht geben. Seit dem Dienstagnachmittag ist die Stadt Gronau auch offizielles Mitglied der Vereinigung. Sie hat einen direkten Bezug zu den Ermordeten, auf denen das Komitee seinen Fokus richtet.

Von Martin Borck

Zum Abschluss der Veranstaltung trugen sich Winfried Nachtwei (li.), Heinz Krabbe (Vorsitzender des Förderkreises Alte Synagoge Epe) und Regierungspräsidentin Dorothee Feller ins Goldene Buch der Stadt ein. 2.v.r. Bürgermeister Raine Doetkotte. Foto: Martin Borck

Knapp zwei Jahre nach dem einstimmigen Beschluss im Haupt- und Finanzausschuss ist die Stadt Gronau am Dienstag offiziell dem Riga-Komitee beigetreten. Die mehrfach wegen Corona verschobene Veranstaltung fand im kleinen Kreis in der Bürgerhalle statt. Die Fraktionen waren vertreten, der Verwaltungsvorstand war anwesend – und Vorstandsmitglieder des Förderkreises Alte Synagoge Epe. Sie hatten den Anstoß für den beitritt gegeben. Warum? Weil der Verein es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Opfern des Holocausts ein Gesicht zu geben, um sie dem drohenden Vergessen zu entreißen. Genau das ist auch das Ziel, das das Riga-Komitee verfolgt.

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