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Weltkindertag 2019 in Gronau – „Wir Kinder haben Rechte“

Die Rechte der Kleinsten stärken

Gronau

„Wir Kinder haben Rechte“ – so lautet das Motto des diesjährigen Weltkindertages, der am Freitag in und rund um die Familienbildungsstätte an der Laubstiege gefeiert wurde.

Angelika Hoof

In und rund um die Familienbildungsstätte wartete auf Kinder am Freitag ein buntes, informatives und lehrreiches Programm. Foto: Angelika Hoof

„Wir Kinder haben Rechte“ – so lautet das Motto des diesjährigen Weltkindertages, der am Freitag in und rund um die Familienbildungsstätte an der Laubstiege gefeiert wurde. Désirée Vogler vom Jugendamt der Stadt Gronau und Gerd Büscher von der Familienbildungsstätte (FBS) hatten dazu in Zusammenarbeit mit allen Kindergärten, der Stadtbücherei, Polizei und Feuerwehr, OGS der Georgschule, Diakonie, Caritas, SkF, Kindertagespflege, Jugendzentren, Stadtjugendring, VSE, Hummelgruppe, Kindertagespflege, Kita-Einstieg des Jugendamtes, der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern und dem Fachdienst für Integration und Migration der Caritas auf dem Gelände der FBS einiges an Programm aufgefahren.

Bürgermeister Rainer Doetkotte freute sich über die große Resonanz und dankte zugleich den Organisatoren, die dem Weltkindertag auf diese Weise ein Gesicht gegeben haben.

Ab 14.30 Uhr war auf dem Parkplatz vor der FBS für ein bunt gespicktes Mitmachprogramm gesorgt, das kleine Kinderherzen bei strahlendem Sonnenschein höher schlagen ließ. Neben Angeboten, bei denen der Nachwuchs seiner Kreativität beim Basteln von Armbändern, Regenmachern oder mit Maisbausteinen freien Lauf lassen konnte, standen auch Geschicklichkeitsspiele von Frösche springen lassen bis hin zum Hickeln durch Hula Hoop Reifen hoch im Kurs. Die Drei- bis Zehnjährigen konnten aber auch beim Forschermobil von der Kita Dinkelnest und der Kita Janosch vorbeischauen, in dem das Experimentieren unter einem Mikroskop oder mit Magneten, Wasser und Farbe zum Forschen und Nachdenken anregte.

Großer Andrang herrschte in der FBS aber auch beim Roboter-Parcours der FH Münster und der Kita Janosch, auf dem es einen Mini-Roboter per Touchscreen zu steuern galt. „Technischer Fortschritt ist gut, doch man muss ihn mit Verstand nutzen und einsetzen. Computer- oder Online-Spiele machen Spaß, können aber auch zur Sucht werden“, betonte Margarete Lohaus, Leiterin der Kita Janosch. Mit Blaulicht und Durchsagen machten zudem Polizei und Feuerwehr auf sich aufmerksam, deren Dienstwagen an diesem Nachmittag genau von innen und außen inspiziert werden durften.

Obwohl der Weltkindertag in den einzelnen Ländern an unterschiedlichen Terminen gefeiert wird, haben die Veranstaltungen und Aktionen alle eines gemeinsam: Sie möchten auch dazu beitragen, dass die Kinderrechte bekannt gemacht und durchgesetzt werden, um so die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Grund genug für den Stadtjugendring Gronau, ebenfalls Präsenz zu zeigen und per Fragebogen vor Ort die Wünsche und Ängste der Mädchen und Jungen zu erfragen. Nach zweieinhalbstündigem Experimentieren, Basteln, Spielen und Herumtoben klang der kindgerechte Nachmittag aus. Doch alle Beteiligten waren sich darin einig: Nach dem Weltkindertag ist vor dem Weltkindertag.

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