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Flucht aus Afghanistan führte Abdul Hakim Qayumin direkt nach Gronau

Die Sorge um die Familie bleibt

Gronau.

Elf Jahre lang arbeitete Abdul Hakim Qayumin in der Nähe von Mazar-e Sharif mit deutschen Bundeswehr-Soldaten zusammen und bewachte deren Camp vor Angriffen der Taliban-Kämpfer. Nach deren Machtübernahme ist das Leben in seiner Heimat zu gefährlich, ihm gelang aber noch die Ausreise nach Deutschland.

Von Marius Knauft und Guido Kratzke

Abdul Hakim Qayumin (2.v.l) wohnt mit seiner Familie seit knapp einem Monat in Gronau. In seinem Fluchtgepäck hat Abdul Hakim Qayumin Foto: Guido Kratzkeprivat

Abdul Hakim Qayumin stehen die Sorgenfalten auf der Stirn geschrieben. Der 54-jährige Afghane lebt mit seiner Frau und vier Kindern seit knapp einem Monat in Gronau. Er ist als ehemaliger Mitarbeiter der deutschen Streitkräfte in Sicherheit. „Aber mein Sohn ist noch in Afghanistan“, übersetzt Banaz Abdallah, Flüchtlingshelferin der Gronauer Chance, im Gespräch mit der Flüchtlingsfamilie. Zwar war ihm zugesichert worden, dass der 28-Jährige mit dessen Frau und den Kindern ebenfalls ausreisen dürfe. Die Frage lautet nun allerdings, wann und wie?

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