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Arbeiten hinter der Grenze in Losser – Radweg weiterhin gesperrt

Dinkel soll sich frei entwickeln können

Gronau/Losser

Seit Wochen ist der Laga-Pad, der Radweg an der Dinkel in Glane, hinter der Brücke gesperrt. Grund sind Arbeiten im Uferbereich des Flusses, die die niederländische Wasserbehörde durchführen lässt.

Die Arbeiten an der Dinkel in Losser liegen laut einem Sprecher der Waterschap Vechtstromen im Plan.   Foto: Martin Borck

Die Bauarbeiten zur Renaturierung der Dinkel schreiten voran und sind im Plan, wie die Projektleitung der zuständigen Wasserbehörde, der niederländischen Waterschap Vechtstromen gegenüber den WN bestätigte. Der Teil bis zum Goormatenweg soll Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. Wann der neue Radweg eröffnet werden kann, steht dagegen noch nicht fest.

Direkt hinter der kleinen „Europabrücke“, die Gronau mit Losser über die Dinkel verbindet, sind die Bauarbeiter derzeit mit schwerem Gerät dabei, dem Fluss einen natürlichen Charakter zurückzugeben.

Neben der Wiederherstellung und Stärkung der gefährdeten Natur werden die Ufer naturnah gestaltet, und der Fluss wird schmaler gemacht. Es werden auch neue Mäander und Sekundärauen mit Blänken angelegt. Zudem kann sich die Dinkel frei entwickeln. Auf diese Weise verändert sich der Flusslauf ständig, genau wie die angrenzende Landschaft. Dies schafft ein besseres Lebensumfeld für Pflanzen und Tiere.

Wie berichtet, verlegt die Gemeinde Losser den Lagapad, um Platz für Natur und Wasser zu schaffen. Darüber hinaus schafft dieser Plan die Möglichkeit einer verbesserten Fahrradroute bis ins Zentrum von Losser, so die Planer.

Im Jahr 2022 beginnen voraussichtlich die Arbeiten auf dem Gebiet zwischen der Zoekerbrug und der Hoofdstraat.

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