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Letzte Schüler nehmen Abschied von Carl-Sonnenschein-Realschule

Ein Abend der Erinnerung zum Abschied

Gronau/Epe

Für den letzten Jahrgang der Carl-Sonnenschein-Realschule war das ein besonderer Tag, weil ihre Schule ausläuft und damit nach Jahrzehnten aufhört zu existieren.

wn

Die Schüler bedankten sich bei ihren Lehrern für die gemeinsame Zeit an der Schule und überreichten Geschenke. Foto: Klaus Wiedau

Vor Jahren gingen sie als Schüler der Carl-Sonnenschein-Realschule Epe an den Start, jetzt wurden sie als Schüler der Fridtjof-Nansen-Realschule verabschiedet: Gemeinsam nahmen am Freitag rund 200 Realschüler aus Gronau und Epe Abschied von der Schule.

Für den letzten Jahrgang der Carl-Sonnenschein-Realschule war das ein besonderer Tag, weil ihre Schule ausläuft und damit nach Jahrzehnten aufhört zu existieren. Grund genug für die ehemaligen Realschüler am Freitagabend nach dem offiziellen Festakt zur Verabschiedung noch einige Stunden im Kreis der Eper Schüler gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Gästen zu verbringen.

Ein Moderatorenteam, bestehend aus Eric van Schelve, Karlheinz Efkemann, Amy Smith und Sonja Bugsalewicz, begrüßte dazu die rund 80 Schüler, die Lehrer und die Eltern der Schüler in der Bürgerhalle. Im Rahmen eines kurzen Programms dankten die Klassenlehrer ihren Schülern für die gemeinsame Zeit, aber auch den Eltern und der Elternvertretung für die Unterstützung, die sie im Schulalltag erfahren durften. Dank und Geschenke für das Lehrerkollegium gab es auch von den Schülern. Sketche, eine Foto-Show und Musikdarbietungen (unter anderem ein Medley aus Popsongs, gesungen von Schüler Jamie Tribukeit) rundeten das Programm ab.

Dass die Carl-Sonnenschein-Realschule im Rahmen der Schulreform NRW ihre Türen schließen würde, stand seit langem fest. Vor zwei Jahren – 2017 – wurde es dann konkret. Für die beiden letzten Jahrgänge der auslaufenden Realschule war zu dem Zeitpunkt die schulische Zukunft noch unklar. Auf der Suche nach Lösungen gab es Gespräche zwischen Vertretern der Carl-Sonnenschein-Realschule und der Fridtjof Nansen-Realschule, bei denen sich letztlich eine von allen getragene Lösung abzeichnete. Die Fördervereine beider Schulen, Schulleitungen, Lehrer, Elternpflegschaften, Schüler und Politik hatten einen Vorschlag erarbeitet, bei dem es am Ende nur Gewinner gab: Die Schüler.

Das Ziel: Die Eingliederung der letzten Eper Realschulklassen in die Gronauer Fridtjof-Nansen-Realschule. Das Lehrerkollegium der Gronauer Realschule sprach sich einhellig und trotz der zu erwartenden räumlich und personell engen Situation an der Gronauer Schule dafür aus. Um vom Start weg für die richtige Atmosphäre auf dem gemeinsamen Weg zu sorgen, finanzierten die Fördervereine beider Schulen Aktionen zum Abschied und für ein erstes Kennenlernen der jeweiligen Jahrgangsstufen. Ab da zog wieder Normalität in den Eper Schulalltag ein. Die Carl-Sonnenschein-Realschule war mit dem Zusammenschluss zwar Geschichte. „der Übergang in die neue Schule verlief aber geräuschlos und erfolgreich“, wie es in einer von Eltern verfassten Mitteilung heißt.

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