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„Stark für die Umwelt“ im Jugendzentrum Stop

Ein Ferienspaß in abgespeckter Version

Epe

Das Ferienprogramm im Jugendzentrum Stop findet auch in diesem Jahr statt – allerdings nicht in dem Umfang wie geplant. Das Motto aber ist geblieben.

Guido Kratzke

Upcycling bedeutet, dass Abfälle aufgearbeitet und aufgewertet werden. So entstehen im Jugendzentrum Stop derzeit kreative Bilder (oben) und Mini-Kicker (l.) Foto: Guido Kratzke

Als die Jahresplanung im Jugendzentrum Stop in Angriff genommen wurde, da stand das Motto der Ferienspiele schnell fest: „Stark für die Umwelt“. Doch dann kam Corona – und die Frage stand im Raum, was in den Sommerferien überhaupt angeboten werden kann.

„Wir haben an den Motto festgehalten, das Programm aber abgespeckt“, erklärt Tamara Ejeilat, Leiterin des Jugendzentrums an der Laurenzstraße. Von 9 bis 12 und von 16 bis 16 Uhr wird in dieser Woche ein Programm für Kinder in zwei Schichten angeboten. „Und dazwischen findet das Großreinemachen statt“, verweist Ejeilat auf die erforderliche Desinfektion von Tischen, Stühlen und Bastelsachen, die vormittags von den 16 beziehungsweise nachmittags von 15 Teilnehmern genutzt werden.

Verteilt auf drei Gruppenräumen können die Kinder ohne Gesichtsmasken beispielsweise Schuhkartons in kleine Kickertische verwandeln, aus Tetrapacks lustige Vogelfiguren machen oder Dosen in Tiere und andere Gestalten verwandeln. „Beim Betreten des Hauses oder wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, dann muss die Maske aufgesetzt werden.“

Damit das Hygienekonzept funktioniert und die Kinder sich nicht gedankenlos beim Spielen zu nahe kommen, sind die Tage komplett durchgetaktet. „Wir haben an jedem Tag auch große Spielaktionen und kleine Work-outs im Programm“, verweist die Leiterin darauf, dass die Abwechslung nicht zu kurz kommt.

Das ist auch der Plan für die kommende Woche, wenn im Hause eine Notbetreuungsgruppe angeboten wird.

In der zweiten Ferienwoche waren bereits Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren im Rahmen von Tagesausflügen unterwegs. Mit 15 bis 20 Teilnehmern wurden dabei dabei Freizeitparks und andere Ziele mit dem Bus angesteuert.

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