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Bürgerbeteiligung

Ein klassisches Dilemma

Partizipation ist in der Kommunalpolitik fraglos wünschenswert. Aber ist es um die Mitwirkungsmöglichkeiten in Gronau wirklich schlecht bestellt? Martin Borck hat die Situation unter die Lupe genommen und spricht Empfehlungen aus.

Martin Borck

Manch ein Bürger sieht rot, wenn er im Ratsinformationsdienst bestimmte Informationen sucht. Die schiere Fülle an Unterlagen ist oft eher abschreckend, als dass sie hilft. Foto: Heinrich Schwarze-Blanke

Die Wahlbeteiligung sinkt, das Interesse an kommunalpolitischen Themen in Gronau ist mäßig. Dabei ist Bürgerbeteiligung „ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Demokratie und einer lebenswerten Gesellschaft“. Daran hat die Fraktion Pro Bürgerschaft/Piraten in einem Antrag erinnert. Wer wollte da widersprechen? Die Fraktion mahnt eine Stärkung der Partizipationsmöglichkeiten an. Doch ist es um die Teilhabemöglichkeiten in Gronau wirklich so schlecht bestellt, wie suggeriert wird? Können sich Bürgerinnen und Bürger nicht einbringen? Ist die Teilnahme an Rats- und Ausschusssitzungen nur Eingeweihten vorbehalten, die nicht daran interessiert sind, das gemeine Volk an ihren Weisheiten teilhaben zu lassen?

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