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Lob für Gründerpreis-Finalist Alwa GmbH

„Ein tolles Beispiel für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge“

Gronau

In die Endrunde um den Gründerpreis NRW hatte es die Alwa GmbH aus Gronau geschafft. Fürs Siegertreppchen reichte es jedoch nicht ganz. Dennoch ist Geschäftsführerin Dr. Nadin Dirkmorfeld alles andere als enttäuscht. „Es war eine tolle Erfahrung“, sagt sie. „Ich kann jedem nur ans Herz legen, da mitzumachen.“

Martin Borck

Alwa-Geschäftsführerin Dr. Nadin Dirkmorfeld und ihr Mann Bernd. Foto: Martin Borck

Das NRW-Wirtschafts- und Digitalministerium und die NRW-Bank hatten den Preis für besonders innovative und kreative Geschäftsideen ausgelobt. Alwa gehörte zu den zehn Unternehmen, die für die Endrunde nominiert waren. Die Gronauer Firma hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb innovativer Kunstharzsysteme spezialisiert.

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr digital statt. „Alle Mitarbeiter saßen vor ihren Rechnern, haben mitgefiebert, und wir haben uns über Smartphones ausgetauscht“, schildert Nadin Dirkmorfeld die spannende Phase.

Dr. Nadin Dirkmorfeld

„Dabei sein ist alles“, kommentiert die Geschäftsführerin das Ergebnis. Und das meint sie nicht nur als Trost für sich und ihr Team: Der Bewerbungsprozess, der unter anderem eine Unternehmenspräsentation beinhaltete, brachte neue Einsichten, „weil wir uns einmal aus einer Makroperspektive betrachtet haben“, sagt sie. Sonst stecke man häufig in Detailfragen fest.

120 Unternehmen aus dem ganzen Land hatten sich für den Preis beworben. Die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der NRW-Bank sowie Existenzgründungs- und Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus Nordrhein-Westfalen wählte zunächst die zehn Teilnehmer der Endrunde und schließlich die drei Sieger aus. Die Finalisten erhielten per Video jeweils eine Gratulation von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. „Sie repräsentieren die Vielfältigkeit und Innovationskraft der Gründerszene in Nordrhein-Westfalen“, sagte Pinkwart an Nadin Dirkmorfeld gewandt. Auch Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW-Bank, und Jury-Mitglied Claudia Brendt fanden lobende Worte: „Sie sind ein tolles Beispiel für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge“, sagte Brendt. Auch über einen persönlichen Brief der Landtagsabgeordneten Heike Wermer hat sich Nadin Dirkmorfeld gefreut.

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